Suchhund beim Mantrailing

Mantrailing-Seminar für Anfänger & Fortgeschrittene

Mantrailing-Seminar am 28. und 29. April 2018

Die Instruktorin Petra Thoma von Active Mantrailing wird uns und die Hunde in den beiden Tagen mit ganz wenig Theorie und viel Praxis auf die “Spur” bringen! Melden Sie sich und Ihren Hund an und staunen Sie, zu welcher hochpräzisen “Schnüffel-Leistung” jede Hundenase fähig ist, wenn sie darf.

Anmeldung:

Zur Anmeldung gehen Sie bitte auf www.active-mantrailing.de/Seminare oder schreiben Sie an die Tierheilpraxis Adrion. Wir sind gerne behilflich.

Unterkunft:

Falls Sie eine Unterkunft benötigen: Unsere beiden hundefreundlichen Hotels Hotel Schwanen Kälberbronn und Hotel und Restaurant Waldsägmühle heißen Sie und Ihren vierbeinigen Freund herzlich willkommen. Und zum Veranstaltungsort sind es dann lediglich 300m bzw. 2km!!!

Hund am Berg

Vier Pfoten am Berg: Wandern mit dem Hund

Von 0 auf 100 schadet Mensch und Tier

Heute noch im Büro und morgen schon auf dem Berg?!? Das funktioniert nur, wenn HundFernando mit Rucksack und Mensch fit sind! Mehrstündige Spaziergänge auf schmalen Pfaden sind eine ideale Vorbereitung fürs Wandern im Hochgebirge. Trainieren Sie auch unbedingt das längere Gehen mit Rucksack*. Die Mehrbelastung durch das zusätzliche Gewicht ist erheblich und falls Sie- wie wir- der Meinung sind, dass Ihr Hund sein Futter durchaus selbst tragen kann, dann üben und trainieren Sie das mit ihm im Voraus! Denn auch er muss erst Kondition und den nötigen “Muskelschmalz” aufbauen!

* * *

Möglichst vom Welpenalter an ans Wandern gewöhnen

Von motorischen Einschränkungen mal abgesehen, können Hunde allen Alters und jeder Größe wandern. Gewöhnen Sie bereits Ihren Welpen – natürlich zunächst mit kleinen Touren- an das Wandern, können Sie es sich in vielen kleinen Dingen einfacher machen: Der junge Hund folgt Ihnen über die Brücke aus Gitterrost wenn Sie es ihm zeigen und eventuell mehrmals nacheinander mit ihm über die Brücke gehen. GatterAuch das Benutzen von Gattern im Weidezaun sollten Sie mit dem Hund üben: Es gibt verschiedene Dreh- und Klappmechanismen, die Hund und Mensch miteinander überwinden müssen. Oft geben  die Durchgangshilfen auch metallische Geräusche von sich, die für Hundeohren einfach nur grauenhaft sind! Das fordert uns als Herrchen oder Frauchen, dem vierbeinigen Freund die Furcht zu nehmen und mutig voraus zu gehen!

Auch wenn Ihr Hund schon aus dem Welpenalter heraus ist, kann er das Wandern in den Bergen lernen. Mit noch etwas mehr Geduld und einer wohlüberlegten Wahl der Strecke, können hohe Gipfel und schmale Pfade auch für “erwachsene” Hunde zum Eldorado werden. 

Mit “Spätberufenen” ist manches anders

Schon mehrfach habe ich beobachtet, dass Vierbeiner, die später zum Wandern kamen, Steighilfen aus Stahl und Brücken aus Gitterrosten meiden. Diese Abneigung lässt sich kaum noch überwinden!Hund im Rucksack Für diesen Fall ist es daher sinnvoll, kleinen Hunden das Einsteigen in den Rucksack* und das getragen werden beizubringen! Bitte tragen Sie Ihren Hund nicht auf dem Arm: Gesicherte Stellen sind auch  für uns Menschen nicht ohne Risiko und darum sollten Sie Ihre Hände frei haben, um sich an Geländern, Felsen oder Wurzeln festzuhalten!

Wenn unser Begleiter nicht gerade in die Handtasche passt, ist etwas mehr Kreativität gefragt und wir sollten keine Wege wählen, die uns selbst bis auf das Äußerste fordern! Wenn das Gewichtsverhältnis passt, können wir uns beim Überwinden von Geländestufen selbst als “Steighilfe” betätigen! Bei Gitterrosten sind wir gefordert, einen alternativen Weg für unseren Freund zu suchen! Hier macht es Sinn, mit dem Tier zu üben, dass es punktgenau ohne großartige weitere Bewegung stehen bleibt (mein Kommando ist hier ” Steh”). Damit haben Sie die Chance, ein paar Meter vorgehen  zu können, um nach eine hundetauglichen Alternative zu suchen!  Ist der Bach nicht zu breit und relativ ruhig, wird ihr Hund lieber durchs Wasser als über die Gitterroste gehen! Bei tosenden Wildbächen ist das selbstverständlich keine Alternative! Da kann der hundegerechte Umweg dann schon mal länger ausfallen! Bitte begleiten Sie dann Ihr Tier auf seinem Weg!

Findet sich wirklich gar keine Möglichkeit, das Hindernis zu umgehen, bleibt nur umkehren! Ja , auch das passiert! Seien Sie dann bitte nicht allzu frustriert. Es gibt einfach Orte, an die Ihr Hund auf Grund natürlicher Gegebenheiten nicht gelangen kann! Akzeptieren Sie die Limits Ihres Tieres! Alles andere ist nur gefährlich!

Beinahe “no limits”

Wie das aussehen kann, wenn ein Vierbeiner richtig Spaß in den Bergen hat, möchte ich Ihnen an dieser Stelle zeigen: Unser “Fernando”, ein English Springer Spaniel, Jahrgang 2012, ist seit seiner 15. Lebenswoche  begeisterter Wanderer!

Da wir ihm bereits in diesem Alter die Angst vor Stahlrosten genommen haben, kann er besonders von den Allgäuer Tobelwegen gar nicht genug bekommen. Er ist dort der absolute “Star”, weil kaum Hunde auf diesen Wegen anzutreffen sind! Da gibt’s natürlich viele Extra-Streicheleinheiten für den “tollen Kerl” 😉 !

 

Auch leichte Kletterpassagen im Auf- und Abstieg hat er schon mit Bravour gemeistert. Mit der Hundeleine im Stahlseil eingehängt!! So etwas darf aber wirklich nicht die Regel sein! Ist der nächste Absatz sehr hoch oder tief ist, springt er uns auf den Arm und von dort aus dann wieder auf den Weg! Sogar flach angestellte Leitern hat er mit etwas Hilfe schon hinter sich gebracht! Es ist einfach genial! Sehen Sie selbst: In der Fotogalerie finden Sie einige Impressionen aus diversen Bergurlauben!!

 

Skitour mit Hund

Skitour mit Hund

Skitour mit Hund

Noch sind Hunde auf Schneeschuhtour oder Skitour eine Seltenheit

Ist Ihnen im Winter schon mal ein Hund-Mensch-Team auf Skitour oder Schneeschuhtour begegnet? Wahrscheinlich nicht. Aber das heißt natürlich nicht, dass es unmöglich ist, eine Schneeschuhtour oder Skitour mit Hund zu machen. Es kommen nur relativ wenige darauf, es einfach mal  zu probieren. Unsere eigene Erfahrung ist jedoch durchweg positiv. Andere Schneeschuhgänger, Winterwanderer und Rodler bleiben staunend und verzückt stehen und beäugen uns ungläubig wenn wir auftauchen: Unser Hund an der Flexi-Leine* geht voraus, dann folgen mein Mann mit den Schneeschuhen* und ich auf Tourenski*. Kann das wirklich funktionieren?

Weiterlesen

Hund im Winter spielen

So beschäftigen Sie Ihren Hund im Winter

Aktiv mit Hund im Winter

Nicht nur faul vor dem Ofen liegen

Was tun Sie und Ihr Hund im Winter? Zugegeben ein warmes Kaminfeuer und eine Kuscheldecke sind schon sehr verlockend. Besonders dann, wenn es draußen kalt ist und die Schneeflocken tanzen. Da sagen auch die meisten Hunde nicht “Nein” und legen sich mit aufs Sofa oder vor den warmen Ofen. An besonders kalten Tagen, oder nachdem der Vierbeiner sich ausgiebig draußen ausgetobt hat, ist dagegen ja nichts einzuwenden. Nur leider ist das Rumliegen für viele Hunde die Hauptbeschäftigung zwischen dem ersten und dem letzten Wintertag. Und das liegt in vielen Fällen nicht einmal am Hund.

Weiterlesen

Pferde mit Decke

Kälte in Europa fordert Tierhalter heraus

Tiere im Winter vor Kälte schützen!

Wieder einmal jagt ein Kälterekord den nächsten! Weite Teile des Landes sind von Eis und Schnee bedeckt. Es herrscht strenger Dauerfrost mit Temperaturen zwischen -10°C und -20°C. Wenn wir unser warmes Haus verlassen, dann schützen wir uns durch geeignete Winterbekleidung. Aber was ist mit unseren geliebten Tieren? Wie können wir unsere Tiere vor Kälte schützen? Die Vierbeiner wollen, oder müssen ja auch mal raus, um ihr “Geschäft” zu machen. Oder sie stehen Tag und Nacht im kalten Stall und auf der Weide, wo sie auf den Frühling und besseres Wetter warten. Jetzt sind wir als Tierhalter gefragt, ja es ist sogar unsere Pflicht, die Tiere effektiv vor der kalten Witterung zu schützen!

Doch wie genau kann jeder von uns aktiv werden? Worauf müssen Sie achten? Und was ist das Beste für unser Tier? Diese Fragen wollen wir im nachfolgenden Artikel für Sie klären.

Weiterlesen