Pferd

Die Praxis ist wegen Weiterbildung vom 07.10. bis 17.10.2017 geschlossen

Es ist soweit: Die weiteren Module von Raidho Healing Horses stehen mir bevor

Wie schnell das letzte halbe Jahr doch rum gegangen ist! Nun ist es soweit: Am kommenden Sonntag beginnen die Module 4 bis 7 der Weiterbildung für mich am Gardasee! Deswegen ist die Praxis von morgen, 07.10. bis einschließlich 17.10. geschlossen. 

Da  das Seminar den ganzen Tag geht, bin ich in der Zeit auch telefonisch nicht zu erreichen. Ab Mittwoch,18.10.2017 bin ich wieder für Sie und Ihre Tiere da.

In der Zeit danach werde ich dann auch wieder regelmäßig über die Inhalte der Raidho Module berichten!

Hund am Berg

Vier Pfoten am Berg: Wandern mit dem Hund

Von 0 auf 100 schadet Mensch und Tier

Heute noch im Büro und morgen schon auf dem Berg?!? Das funktioniert nur, wenn HundFernando mit Rucksack und Mensch fit sind! Mehrstündige Spaziergänge auf schmalen Pfaden sind eine ideale Vorbereitung fürs Wandern im Hochgebirge. Trainieren Sie auch unbedingt das längere Gehen mit Rucksack*. Die Mehrbelastung durch das zusätzliche Gewicht ist erheblich und falls Sie- wie wir- der Meinung sind, dass Ihr Hund sein Futter durchaus selbst tragen kann, dann üben und trainieren Sie das mit ihm im Voraus! Denn auch er muss erst Kondition und den nötigen „Muskelschmalz“ aufbauen!

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Möglichst vom Welpenalter an ans Wandern gewöhnen

Von motorischen Einschränkungen mal abgesehen, können Hunde allen Alters und jeder Größe wandern. Gewöhnen Sie bereits Ihren Welpen – natürlich zunächst mit kleinen Touren- an das Wandern, können Sie es sich in vielen kleinen Dingen einfacher machen: Der junge Hund folgt Ihnen über die Brücke aus Gitterrost wenn Sie es ihm zeigen und eventuell mehrmals nacheinander mit ihm über die Brücke gehen. GatterAuch das Benutzen von Gattern im Weidezaun sollten Sie mit dem Hund üben: Es gibt verschiedene Dreh- und Klappmechanismen, die Hund und Mensch miteinander überwinden müssen. Oft geben  die Durchgangshilfen auch metallische Geräusche von sich, die für Hundeohren einfach nur grauenhaft sind! Das fordert uns als Herrchen oder Frauchen, dem vierbeinigen Freund die Furcht zu nehmen und mutig voraus zu gehen!

Auch wenn Ihr Hund schon aus dem Welpenalter heraus ist, kann er das Wandern in den Bergen lernen. Mit noch etwas mehr Geduld und einer wohlüberlegten Wahl der Strecke, können hohe Gipfel und schmale Pfade auch für „erwachsene“ Hunde zum Eldorado werden. 

Mit „Spätberufenen“ ist manches anders

Schon mehrfach habe ich beobachtet, dass Vierbeiner, die später zum Wandern kamen, Steighilfen aus Stahl und Brücken aus Gitterrosten meiden. Diese Abneigung lässt sich kaum noch überwinden!Hund im Rucksack Für diesen Fall ist es daher sinnvoll, kleinen Hunden das Einsteigen in den Rucksack* und das getragen werden beizubringen! Bitte tragen Sie Ihren Hund nicht auf dem Arm: Gesicherte Stellen sind auch  für uns Menschen nicht ohne Risiko und darum sollten Sie Ihre Hände frei haben, um sich an Geländern, Felsen oder Wurzeln festzuhalten!

Wenn unser Begleiter nicht gerade in die Handtasche passt, ist etwas mehr Kreativität gefragt und wir sollten keine Wege wählen, die uns selbst bis auf das Äußerste fordern! Wenn das Gewichtsverhältnis passt, können wir uns beim Überwinden von Geländestufen selbst als „Steighilfe“ betätigen! Bei Gitterrosten sind wir gefordert, einen alternativen Weg für unseren Freund zu suchen! Hier macht es Sinn, mit dem Tier zu üben, dass es punktgenau ohne großartige weitere Bewegung stehen bleibt (mein Kommando ist hier “ Steh“). Damit haben Sie die Chance, ein paar Meter vorgehen  zu können, um nach eine hundetauglichen Alternative zu suchen!  Ist der Bach nicht zu breit und relativ ruhig, wird ihr Hund lieber durchs Wasser als über die Gitterroste gehen! Bei tosenden Wildbächen ist das selbstverständlich keine Alternative! Da kann der hundegerechte Umweg dann schon mal länger ausfallen! Bitte begleiten Sie dann Ihr Tier auf seinem Weg!

Findet sich wirklich gar keine Möglichkeit, das Hindernis zu umgehen, bleibt nur umkehren! Ja , auch das passiert! Seien Sie dann bitte nicht allzu frustriert. Es gibt einfach Orte, an die Ihr Hund auf Grund natürlicher Gegebenheiten nicht gelangen kann! Akzeptieren Sie die Limits Ihres Tieres! Alles andere ist nur gefährlich!

Beinahe „no limits“

Wie das aussehen kann, wenn ein Vierbeiner richtig Spaß in den Bergen hat, möchte ich Ihnen an dieser Stelle zeigen: Unser „Fernando“, ein English Springer Spaniel, Jahrgang 2012, ist seit seiner 15. Lebenswoche  begeisterter Wanderer!

Da wir ihm bereits in diesem Alter die Angst vor Stahlrosten genommen haben, kann er besonders von den Allgäuer Tobelwegen gar nicht genug bekommen. Er ist dort der absolute „Star“, weil kaum Hunde auf diesen Wegen anzutreffen sind! Da gibt’s natürlich viele Extra-Streicheleinheiten für den „tollen Kerl“ 😉 !

 

Auch leichte Kletterpassagen im Auf- und Abstieg hat er schon mit Bravour gemeistert. Mit der Hundeleine im Stahlseil eingehängt!! So etwas darf aber wirklich nicht die Regel sein! Ist der nächste Absatz sehr hoch oder tief ist, springt er uns auf den Arm und von dort aus dann wieder auf den Weg! Sogar flach angestellte Leitern hat er mit etwas Hilfe schon hinter sich gebracht! Es ist einfach genial! Sehen Sie selbst: In der Fotogalerie finden Sie einige Impressionen aus diversen Bergurlauben!!

 

Kraft und Macht

Raidho Healing Horses: Jeder trägt Kraft und Macht in sich-Modul 3

Worauf wir unsere Aufmerksamkeit  legen, dorthin fließt unsere Energie

Pünktlich zum Sommerurlaub möchte ich Euch weitere Impulse von Raidho Healing Horses weitergeben. Im Modul 3 haben wir uns mit dem Nabelchakra, der Quelle der Willens- und Durchsetzungskraft, beschäftigt. Wäre es nicht traumhaft schön, wir könnten ganz ohne Worte und Taten andere dazu bringen, nach unseren Wünschen zu handeln? Das ist möglich! Dazu müssen wir zunächst die Kraft und Macht in uns kennen, sie zu bündeln und zu senden lernen. Das Pferd ist uns auch hier wieder ein phantastischer Partner und Lehrer: Es kommt unserer Bitte nur nach, wenn wir maximal körperlich und seelisch gelöst sind und positive Energie in seine Außenlebenssphäre schicken! 

AufmerksamkeitEs ist ein alter Hut: Worauf wir unsere Aufmerksamkeit legen, dorthin fließt unsere Energie! Theoretisch kennen wir diese Weisheit alle, doch was das praktisch heißt und dass wir oft längst nicht so fokussiert sind wie wir meinen, zeigt uns unser Partner Pferd! Es folgt unseren Energien wenn diese klar und eindeutig sind. Fällt das Energiefeld jedoch zusammen oder wird gar nicht erst zielgerichtet aufgebaut, weil unser Wunsch auf der Ebene des Denkens „stecken geblieben“ ist, kann das Tier uns nicht verstehen. Wir müssen also die Sprache der Seele „sprechen“: In Bildern, Gefühlen und klaren Energien kommunizieren! Zum Denken auch das Wollen, Fühlen und Handeln in die gleiche Richtung aktivieren! Da die Dynamiken im Alltag recht ähnlich sind, funktioniert diese Art der Fokussierung bei der Realisierung jeglicher Wünsche und Ziele!

Dazu müssen wir zuerst unsere Wünsche kennen, wie wir es in Modul 2 gelernt haben. Dann schaffen wir uns auf geistiger Ebene  ein klares Bild „wie es sein soll“. Das hört sich ziemlich lapidar an, aber es ist so: Klar gefasste Gedanken, angefüllt mit guter und starker Energie, wollen Wirklichkeit werden! Und sie werden es auch, wenn der Empfänger dieser Gedanken die Fähigkeiten hat, sie zu realisieren! Natürlich klappt das nicht unbedingt beim ersten Mal. Große, komplexe WWunschünsche und innere Bilder verlangen einen starken Fokus und damit unsere Disziplin: Mindestens zwei Mal täglich sollten wir uns in dieses geistig gefasste Bild einleben, damit es Wirklichkeit werden kann! Hilfreich ist dabei die Leinwandtechnik.

Leinwandtechnik: Ich zeig‘ mir meinen Film

Wir schließen die Augen und zählen langsam rückwärts von 10 bis 1. Bei 1 angekommen stellen wir uns einen Ort der Entspannung vor, an dem wir uns sicher und geborgen fühlen. Dort errichten wir vor unserem geistigen Auge eine Leinwand und nehmen gedanklich auf einem Stuhl oder Sessel  davor Platz. Auf dieser Leinwand sehen wir, ähnlich wie im Kino, unseren Wunsch in bereits erfüllter Form. Je besser und detailgenauer wir uns in diesen „Film“ einleben können, um so mehr entstehen positive Gefühle: Die Freude über die Realisierung des Wunsches! So leben wir unsere Wunscherfüllung und stärken damit unseren Fokus! Der Wunsch realisiert sich somit auch schnell in der Wirklichkeit, denn das Leben ist bestrebt, unsere klaren Energien umzusetzen! Wir beenden die Übung indem wir die Augen öffnen und ins Hier und Jetzt zurückkommen.

Die Leinwandtechnik funktioniert am besten am Morgen, gleich nach dem Aufwachen und am Abend kurz  vor dem Einschlafen, weil zu diesen beiden Zeitpunkten das Unterbewusstsein am meisten aufnehmen kann. Durch ein wenig Zeit am Morgen und am Abend werden unsere Wünsche festgelegt und gefestigt!

Maximale Konzentration, Aufmerksamkeit und Liebe für aktuelle Aufgaben

Für den Rest des Tages lassen wir den Wunsch los! Wir denken nicht mehr an ihn, sondern erfüllen unsere Aufgaben mit maximaler Konzentration, Aufmerksamkeit und Liebe! Gedanken, die im Widerspruch zu unserem Ziel stehen, korrigieren wir indem wir inne halten und unseren Fokus wieder bewusst auf das Ziel ausrichten. Denn wenn wir uns vom Ziel ablenken lassen, verlieren wir den Fokus und der Energiestrom zerfließt oder bricht zusammen. Den Fokus halten ist somit elementar für die Festigung und Realisierung der Wünsche! 

In der geistigen Welt bedeutet Denken Erschaffen, in materiellen Welt braucht die Umsetzung Zeit! Durch konsequente Fokussierung und ein ganz bewusstes Leben im Hier und Jetzt können wir die Brücke schlagen. Daher sollten wir uns definierte Zeitfenster für unsere Wünsche nehmen, ansonsten aber mit voller Akzeptanz und Liebe die Aufgaben erfüllen, die uns gestellt werden.

„Wer bewegt wen?“

In der Arbeit mit dem Pferd wird Ziellosigkeit deutlich sichtbar: Bewegt sich das Pferd nicht oder nur mit großer Anstrengung, stellt sich die Frage „Wer bewegt wen?“. Pferde wollen in jedem Moment wissen, wer der Chef ist! Darum sollten wir peinlichst darauf achten, dass immer das Pferd zuerst in Bewegung kommt  und dann erst wir selbst! Das Pferd legt es geradezu darauf an, dass wir die ersten Schritte machen! Je ranghöher unser Partner innerhalb der Herde ist, umso stärker möchte er uns in die Bewegung drängen! Gelingt das dem Tier, wird es uns immer öfter herausfordern und schnell finden wir uns in der Situation, dass wir uns immer mehr bewegen  und das Pferd sich immer weniger! Es stellt dann jede weitere Anweisung in Frage und zweifelt uns an!

Diese unglückliche Dynamik belastet die Beziehung zwischen Mensch und Pferd sehr. Wie lässt sich der Teufelskreis durchbrechen? Durch einen Schritt zurück ins 1. Chakra, durch intensive Arbeit an der Verwurzelung! Es müssen sich starke seelische Wurzeln ausbilden, die uns Standhaftigkeit und Verankerung geben! Dann können wir klar, zielgerichtet und emotionslos aus unserer Kraft und Macht mit dem Pferd kommunizieren und willensstark Position beziehen. Je stärker meine innere Energie ist, umso weniger Aktion ist im Außen nötig!!

Finde ich mich in der Situation wieder, dass das Pferd die Oberhand gewonnen hat, ist es auch Zeit, einen Blick auf meine gesamte Lebenssituation zu werfen: Wo „bewegen“ mich meine Mitmenschen? Tue ich Dinge, die ich eigentlich nicht tun will? Das „Bewegt werden“ findet meist ganz subtil auf einer unbewussten Ebene statt und sorgt für bewusste und unbewusste Gefühle. Wir schieben diese meist einfach beiseite und dadurch stauen sie sich in Form von Belastungen und Blockaden an.

Starke Wurzeln helfen uns, immer besser den eigenen Standpunkt zu beziehen und zu halten und aus dem „bewegt werden“ herauszukommen. Die Übungen „Individualraum festlegen“ und „Wurzelatmung“ (siehe Beitrag über das 1. Chakra), stärken unsere Fähigkeit, eindeutig unsere Grenzen zu setzen und zu wahren! Wichtig ist dabei, dass diese Übungen nicht nur gedacht, sondern über Denken, Wollen, Fühlen hin zum Handeln ausgeführt werden.

Seelenfähigkeiten: Eigene Kraft und Macht contra Verstand

Jeder von uns verfügt über ureigene Macht und Kraft, über Seelenfähigkeiten! Wir können nur erfüllt leben, wenn wir diese Fähigkeiten nutzen! Allerdings liegt in der heutigen Welt die Betonung stark auf dem Verstand. Entscheidungen werden überwiegend rational, vernünftig, berechenbar und logisch getroffen! Dabei laufen wir Gefahr, uns gerade gegen unsere Seelenfähigkeiten zu entscheiden! Denn der Auftrag der Seele scheint unserem Verstand doch oftmals risikoreich und unsicher, vielleicht sogar absolut irrational! Folgen wir der Stimme unserer innersten Wünsche dennoch, haben wir einen „Kompass“, der uns zu einem erfüllten Leben führt.

Ein paar Stolpersteine auf dem Weg dorthin gibt es jedoch: 

  • Alles Materielle hat Trägheit an sich. Lass‘ Dich nicht in die Welt der Anderen ziehen.
  • Ein aktiviertes 3. Chakra ohne Auflösen der Teilpersönlichkeiten wirkt zerstörerisch.
  • Ein starker Wille erzeugt Gesundheit. Um diesen zu bekommen, mache ich Übungen zu Gelassenheit und richte mich damit auf das Wesentliche aus.

Durch die bewusste Konfrontation unseres Verstandes mit  unseren tiefsten Wünsche, also mit Situationen, die der Verstand als unsicher, irrational und unberechenbar einstuft, entstehen ideale Voraussetzungen für geistig-seelisches Wachstum! Gerade der Kontrast  macht Entscheidungen notwendig und befördert uns damit aus dem „geruhsamen“ LebenPfad heraus hin zu uns selbst! Denn: Wer nur auf den ausgetretenen Pfaden des Lebens geht, darf sich nicht wundern, wenn er mit der Zeit abstumpft, innerlich leer und ausgebrannt ist!

Anerkennen der eigenen Wünsche ist für unsere innere Entwicklung sehr wichtig: Dadurch bekommt unsere Seele Orientierung und die Ereignisse des Lebens werfen uns nicht mehr aus der Bahn. Durch unsere Wünsche lernen wir, unsere Kraft und Macht in Anspruch zu nehmen! Hinter den Wünschen verbergen sich unsere Talente und Fähigkeiten, die verkümmern, wenn wir nur dem Verstand folgen.

Power Position=maximale Gelöstheit+ maximale Aufrichtung

Bereits minimale Verspannungen im Körper des Menschen übertragen sich auf das Pferd und verhindern, dass es gelöst ist. Diese Verspannungen haben immer eine emotionale oder mentale Ursache, die wir finden sollten. Verlangen wir vom Pferd, dass es locker und gelöst ist, müssen wir zuerst selbst auf allen Ebenen gelöst sein! Umgekehrt ist es also so, dass unser Partner Pferd uns  sowohl körperlich und mental als auch emotional und spirituell schult, da sonst eine wirklich tiefe gemeinsame Arbeit gar nicht möglich ist!

In den ersten beiden Modulen haben wir uns die Schritte zur körperlichen und die emotionalen Gelöstheit erarbeitet. Richten wir zusätzlich unsere Wirbelsäule maximal auf, öffnen die Schultern („…, dass die Schulterblätter gefühlt in die Gesäßtaschen der Hose rutschen“)  und verwurzeln uns maximal bei maximaler Gelöstheit, gelangen wir zu unser persönlichen Power Position! Neben diesen „Mindestanforderungen“ ist die Power Position bei jeder Person individuell: Jeder findet seine individuelle Körperhaltung, die genau seine persönliche Kraft und Macht ausdrückt! Unser Körper wird uns damit zum Zugang zum erhöhten Bewusstsein!

Wenn wir morgens bewusst die Power Position einnehmen und auf Zellebene „abspeichern“ (gerne mit Hilfe der Trommel), fordert unser Körper uns immer wieder im Laufe des Tages auf, diese Position einzunehmen, zu halten und damit unsere persönliche Kraft und Macht in Anspruch zu nehmen. Diese Kraft und Macht aus der Tiefe der Seele sind die richtige Energie, um unsere Wünsche wahr werden zu lassen!!

Power Position mit dem Pferd

In der Arbeit mit dem Pferd nehmen wir ebenfalls diese neutrale Power Position ein. Wir reagieren also nicht, sondern geben nur durch unsere Absicht Energie in die Außenlebenssphäre des Pferdes! Zwei Gedankenbilder können uns dabei beim Üben helfen: Wir können bewusst und  gezielt aus dem Sonnengeflecht im Bereich des Bauches feinstoffliche Energie austreten lassen. Diese stellen wir uns als hellen Strahl vor, den wir auf andere Lebewesen fokussieren  und ihnen damit „psychische Mitteilungen“ schicken können. Sind diese Mitteilungen klar, bestimmt und wohlmeinend, wird unser Gegenüber sie befolgen. Um das Pferd zu lenken, hilft die zweite Vorstellung: Aus unseren Schultern „wachsen“ zwei Balken, die das Tier vorne und hinten „beschränken“.  Durch das Verändern der Position der einzelnen Schultern  kann ich das Tier dirigieren! 

Das Ziel von Modul 3

In der praktischen Arbeit ist  das Ziel von Modul 3, dass sich das Pferd in der gewünschten Gangart und in der gewünschten Richtung um den Übenden bewegt. Dieser bewegt sich möglichst wenig und seine sichtbaren Anweisungen an das Pferd sind minimal.

Belinda und ich

Zwei, die sich verstehen: Belinda und ich

Als Übender bin ich mir meiner Energie und deren Wirkung auf mein Umfeld bewusst. Die Fokussierung der inneren Energie kann ich immer mehr auf meinen Alltag übertragen und erreiche damit mit weniger Aufwand mehr. Diese Fähigkeit meine Energie auszurichten, also kongruent zu sein, wird mir eine große Hilfe in unserer schnelllebigen Zeit sein. Das weitere Üben mit dem Pferd zeigt mir, ob ich auf Dauer meine innere Energie halten kann. Oftmals stiehlt uns der Alltag so viel von unserer Kraft und Macht, dass wir nochmals ein paar Schritte zurückgehen und uns erneut „aufbauen“ müssen.

 

 

 

Es wird jetzt eine größere Pause in dieser Beitragsreihe geben, da ich erst im Oktober die Module 4 bis 7 besuchen werde. Natürlich berichte ich Euch dann wieder über meine Erfahrungen!! Bis dahin werden aber noch zu anderen Themen Beiträge erscheinen! Viel Spaß beim Schmöckern und lasst Euch Eure Energie nicht stehlen!!

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raidho healing horses Pferd am Meer

Raidho Healing Horses: Schmerz ist in jedem von uns… – Modul 2

Emotionen sind Brennstoff für unsere Bewusstwerdung

Hier kommt jetzt endlich mein Bericht zum zweiten Modul der Raidho Healing Horses am Gardasee. Vielleicht haben Sie ja schon den Bericht über das erste Modul der Raidho Healing Horses gelesen?

In den folgenden zwei Tagen haben wir uns mit unseren Emotionen beschäftigt. Sie sind wichtige Helfer auf dem Weg der Bewusstwerdung. Wenn wir Gänseblümchen mit Herzensie richtig nutzen! Durch die Arbeit im 1. Chakra sind wir gut geerdet. Nur unter dieser Voraussetzung können wir die Emotionen einladen, zu uns zu kommen! Dann werfen sie uns nicht aus der Bahn bzw. verschieben uns, sondern können uns ihre Botschaft überbringen. Diese ist zwar oft schmerzhaft, aber unterdrücken wir sie, schneiden wir uns von uns selbst ab. Wie gehen wir dann richtig mit ihnen um? Gehen Sie mit uns die nächsten Schritte und sehen Sie selbst!

Geduld ist Grundlage

In der Arbeit mit Raidho Healing Horses und dem 2. Chakra soll die Geduld angeregt und gestärkt werden, denn ohne Geduld ist bei Pferden nichts zu erreichen! In einem zeitlich begrenzten Rahmen „mal kurz“ etwas machen, das funktioniert nicht! Dann ist es besser, nichts Bestimmtes zu fordern und einfach nur die gemeinsame Zeit zu genießen.

Mit Geduld zu arbeiten, heißt aber auch, an alle Übungen ohne jegliche Erwartungen und Druck heranzugehen und einfach nur Freude am Zusammensein mit dem Tier zu haben.  In so entspannter Atmosphäre gelingen plötzlich Übungen, die wir nie für möglich gehalten hätten.

Geduld in mein Leben, und damit auch in meine Arbeit, zu integrieren, heißt auch, mich selbst genau zu beobachten und mir bewusst zu werden: Wann falle ich aus der Geduld? Welche Gefühle verdrängen die Geduld? Ungeduld, Wut, Aggression, Frust, Verzweiflung oder Ohnmacht?

Gefühle als Botschafter

Diese Gefühle, die in der Arbeit mit dem Tier auftreten- besonders dann wenn etwas nicht funktioniert-, haben immer eine Botschaft für uns. Darum sollen wir sie auch nicht unterdrücken, sondern an die Oberfläche kommen lassen- sie „anschauen“-, damit wir die Botschaft dahinter verstehen! Unseren „inneren“, seelischen Raum können wir nur über unsere Empfindungen und Gefühle erkunden! Sie zeigen uns, wo unsere seelischen Baustellen liegen, wo Seelenanteile verschüttet oder unterdrückt wurden.

Bei vielen anderen Methoden führt und begleitet ein Therapeut diese Prozesse. Grundsätzlich ist daran nichts auszusetzen. Es besteht allerdings die Gefahr, dass die Barriere zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein des Behandelten- dort befinden wir uns nämlich beim Thema „Gefühle“- zu schnell und zu drastisch überschritten wird! Dieses Grenze schützt uns im alltäglichen Leben vor ständigen Belastungen durch vergangene Erlebnisse. Natürlich liegt sie bei jedem Menschen irgendwo anders! Deshalb kann es bei einem Prozess, der durch einen Therapeuten unterstützt wird, passieren, dass dieser zu schnell oder in einer Weise, die für den Behandelten unpassend ist, vorgeht. Das kann dann zu seelischen Belastungen beim Behandelten führen!

Die unschätzbare Qualität von Raidho liegt darin, dass der Übende sein eigenes Tempo und seinen eigenen Weg wählt! Er hat einen Begleiter um sich seiner Erkenntnisse bewusst zu werden und immer wieder Bestand und Ermutigung zu erfahren. Seinen Prozess bearbeitet er jedoch selbst! Wir dürfen allerdings nicht dem Irrglauben erliegen, dieser Weg sei einfacher. In der Arbeit mit dem Pferd wollen wir esFrau mit Pferd schaffen, immer wieder in die „neutrale Position“ kommen zu können- also in die physische und die emotionale Gelöstheit. Dazu müssen wir erst einmal unsere inneren Blockaden erkennen und diese konditionierten Energien entlassen!

Am effektivsten geschieht dies in Momenten des Scheiterns: Der Begleiter stellt uns also eine Aufgabe mit dem Pferd, die wir nicht erfüllen können! Er lässt uns zunächst machen, fragt dann nach unseren Gefühlen und beobachtet das Zusammenspiel mit dem Pferd. Meistens kommen sehr schnell Emotionen hoch, die sich oft genau im Körper lokalisieren lassen, eine bestimmte Form und Farbe haben. Oft ist es ein „alter Bekannter“, den wir schon aus früheren Situationen kennen und schon lange mit uns herumschleppen! Wir sind uns dessen nun bewusst geworden und können selbst entscheiden, ob wir dieses Gefühl behalten oder die leere Gefühlshülse entlassen! Mit der Erlösung dieser blockierten Energien sind wir alleine völlig überfordert. Daher ist es hilfreich, an dieser Stelle die höchste Macht um Unterstützung zu bitten und so lange in die Wurzeln zu atmen, bis wir wieder „neutral“ sind. Nun haben wir Raum für Freude, Glück und Zufriedenheit geschaffen!!

Emotionen wirken über uns hinaus

Die Arbeit mit Tieren ist nur erfolgreich, wenn wir eindeutig und emotionslos d.h. auch ohne fixe Erwartungen sind. Das hört sich so einfach an, doch wir verwechseln  emotionslos gerne mit kalt, streng und unbarmherzig! Unsere unbewussten chaotischen Gefühlsströme erzeugen bei den Tieren Unbehagen! Für ein Pferd ist es ein großer Unterschied, ob die Peitsche ohne Emotion knallt oder mit! Ersteres ist eine reine Aufforderung zur Arbeit, der es gerne nachkommt. Im zweiten Fall wird das Tier unruhig und möchte fliehen. Der Erfolg der Arbeit hängt also maßgeblich davon ab, dass wir in unserem Denken, Wollen, Fühlen und Handeln stimmig sind! Die Tiere brauchen aber auch die Möglichkeit, längere Zeit ganz aus unserem Gedankenfeld herauszukommen  und in der unberührten Natur Ruhe zu finden.

Wenn die Übungen mit dem Pferd nicht funktionieren, kommen Emotionen hoch. Vorbei ist es mit dem Handeln aus der Ruhe, Geduld, Sanftmut und Klarheit! Wir haben die Herrschaft verloren und werden beherrscht! Doch es gibt einen Weg konstruktiv mit den Gefühlen umzugehen und der heißt „Hinsehen“: Entsteht ein Gefühl, sollen wir innehalten, uns dessen bewusst werden, nach seiner Botschaft fragen und es dann entlassen. Denn gestaute negative Gefühle schaden unserem Körper und unserer Gesundheit. Sie behindern das freie Fließen der Energie in uns!

Wir wollen auch daran denken, dass Freude unsere natürliche Seins-Ebene ist!! Der Blick in die Fabriken und Büros sagt anderes, das weiß ich. Doch es ist so! Freude entsteht durch die völlige Präsenz im jetzigen Moment! Das Grübeln über „Was war“ und „Was sein wird“ ist abgestellt! In diesem Zustand geht die Arbeit mit den Tieren wie von selbst, denn sie lieben die heitere Atmosphäre ohne jegliche Absichten! Es ist also tatsächlich so: Wer Freude gibt, empfängt noch mehr Freude!! Das gilt sowohl für die Beziehung Mensch-Tier als auch Mensch-Mensch! Obwohl wir alle schon selbst die Erfahrung gemacht haben, dass mit Freude und Leichtigkeit alles besser geht, sind Anspannung, Stress und Frust weit verbreitet. Warum? Weil wir alle glauben, dass nur Druck und Entbehrung zum Ziel führen! Auch hier können uns die Pferde also sehr viel beibringen!

Fehlt Ihnen etwas?

In der modernen Psychologie wie auch im Schamanismus besteht die Vorstellung, dass Traumata Energie abziehen und diese in der Seele an anderer Stelle fehlt. Wir haben dann das Gefühl, uns fehlt etwas und machen uns -meist unbewusst- auf die Suche. Der Schlüssel um diese verlorenen Seelenanteile zurück zu holen, ist, bewusst in diese Gefühle des Mangels und der Unvollständigkeit hinein zu gehen. Durchlaufen wir diesen Prozess selbst -mit dem Pferd und einem Begleiter-, drängt uns niemand. Alles verläuft so, wie wir es im Moment verkraften! Kommen in der Arbeit oder im Moment des Scheiterns Erinnerungen an vergangene Situationen hoch, in denen wir uns ähnlich gefühlt haben, ist das ein Zeichen dafür, das wir nun in den Bereich eines verlorenen Seelenanteils gekommen sind und diesen zurückholen sollten.

Wie kraftvoll dieser Prozess und die Integration des verlorenen Anteils verläuft, hängt maßgeblich von der Energie des Begleiters ab! Es liegt an ihm, den Übenden so zu führen, dass  er die frühere Situation, in der das Gefühl zum ersten Mal da war, noch einmal möglichst lebhaft durchläuft! Gleichzeitig muss der Begleiter neutral bleiben, um den Prozess nicht mit seinen Energien zu stören! Der Prozess ist nämlich viel mehr als das reine Erfassen eines Traumas über den Verstand. Der Betroffene kommt mit der traumatischen Situation und der darin gefangenen Energie in Kontakt! Das kann im Moment sehr belastend sein. Es ist jedoch ein Meilenstein auf dem Weg der Bewusstwerdung und danach fühlen wir uns gesünder und vitaler.

Das Pferd mit seiner starken Verwurzelung in der Gegenwart, zieht den Menschen, der dafür bereit ist, regelrecht in den Prozess: Der Übende überschreitet sehr schnell die Grenze des Verstandes hin zum erweiterten Bewusstsein. In diesen Bereich dringen sonst nur Schamanen vor!

Geben Sie Ihren Wünschen Raum in Ihrem Leben

Haben Sie sich schon mal gefragt: „Was würde ich gerne täglich tun?“, „Was lässt mich die Zeit vergessen?“ ,“Wie sähe mein Leben aus, wenn ich es ohne Einschränkungen gestalten könnte?“.

Sich seiner tiefsten Mann im SonnenaufgangWünsche bewusst zu werden, ist ein weiterer Schritt um in die Kraft zu kommen. Wünsche zeigen uns die Richtung und unseren Platz im Leben! Unterdrücken wir sie -bewusst oder unbewusst- schlagen wir mit hoher Wahrscheinlichkeit einen falschen Weg in unserem Leben ein. Der Verstand findet den gewählten Weg vermutlich gut, doch insgesamt fühlen wir uns unzufrieden, unglücklich oder eingeschränkt. Wir haben bei unserer Entscheidung nämlich die Intelligenzen unseres Körpers und unseres Herzen einfach übergangen! Sie mit einzubeziehen und den tiefsten Wünschen Raum zu geben -oft entgegen jeglicher Rationalität- ist ein steiniger Weg, den nur wenige gehen! Dabei ist genau das die ursprüngliche natürliche Weise, Entscheidungen zu treffen! Anfangs plagen einen Schuldgefühle und Zweifel, weil die Wünsche doch meistens ganz anders als die gelebte Realität sind. Soll ich wirklich mein bisheriges Leben über den Haufen werfen, alles in Frage stellen und mich komplett neu ausrichten?

Wenn wir diese Phase überwunden haben, treibt uns die Aussicht auf Freiheit, Freude, Kraft und Zufriedenheit immer weiter. Da wir wissen, dass wir uns richtig entschieden haben, sind Entbehrungen leicht zu ertragen. Mit dem Bewusstwerden und Realisieren unserer Wünsche werden die Teilpersönlichkeiten, die schmerzhaften Erfahrungen in uns, immer schwächer.

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Raidho Healing Horses: Gardasee

Raidho Healing Horses: Einige Eindrücke… Modul 1


Video von Sonja in Gargnano, bei den Raidho Healing Horses

Mehr als nur eine Fortbildung  Chakren

Als aufmerksamer Besucher meiner Seite haben Sie vor Ostern  sicher meinen Hinweis gesehen, dass ich zur Fortbildung am Gardasee war. Doch es war viel mehr: In den sechs Tagen sind die Raidho Healing Horses erste Schritte zu einem bewussteren Leben mit uns gegangen. Die Seminarleiterin Alexandra Rieger hat die Ausbildung zum Raidho-Trainer selbst konzipiert. Die Grundlage dafür ist die Lehre von den sieben Energie-Chakren.

Wir leben weitgehend unbewusst

Gleich zu Beginn haben wir erfahren, dass wir größtenteils unbewusst leben: Nur 7% unseres Seins erfassen wir mit dem Verstand und steuern es bewusst. Die anderen 93% laufen von uns völlig unbemerkt ab. Und genau diese unbewusste Seite ist die Kommunikationsebene, die unsere Tiere verstehen!! Mit unserem rationalen Denken können Tiere gar nichts anfangen! Wie können wir also zu mehr Bewusstsein im Unbewussten kommen? Eine Möglichkeit für mich ist die Arbeit mit Raidho Healing Horses.

Geerdet sein durch „Wurzelatmung“

Diese Übung ist ein wichtiger Bestandteil von Raidho Healing Horses

Die zentrale Übung um Standfestigkeit zu entwickeln und für das Pferd „sichtbar“ zu werden, ist die „Wurzelatmung„: Wir stellen uns vor, dass aus unseren Fußsohlen Wurzeln in die Erde wachsen. Sie geben uns Halt und zusätzlich die Möglichkeit, Spannungen, die sich in uns aufbauen, über sie in die Erde zu entlassen.

Wie das geht? Zunächst zeichnen wir mit einem Stock oder einem Stick* einen gut erkennbaren Kreis um uns auf den Boden. Das ist unser Individualraum!! Wir stellen uns dann mit geschlossenen Augen in das Zentrum dieses Kreises und legen unsere Aufmerksamkeit auf unsere Atmung: Beim Einatmen stellen wir uns vor, dass wir über Wurzeln an unseren Fußsohlen Energie aufnehmen, die bis in den Kopf steigt. Beim Ausatmen lassen wir über dieselben Wurzeln alle Anspannungen, alles Verbrauchte, was uns belastet, in die Erde. Das kann etwas dauern! Geben Sie sich die Zeit!  Mit jedem Atemzug werden unsere Wurzeln immer länger und kräftiger! Durch das bewusste Atmen kommen wir in die „neutrale Position“- die vollständige Entspannung. Diese ist wichtig für die Arbeit mit Tieren, aber fast noch wichtiger für das tägliche Leben!

Grenzen erkennen und respektieren

Sobald wir die „neutrale Position“ erreichen, werden wir für das Tier energetisch wahrnehmbar und können eine Beziehung zu ihm aufbauen. Das Ziel der ersten Übungen mit dem Tier ist, dass der aufgezeichnete Individualraum um uns gewahrt bleibt. Das Tier darf sich auf keinen Fall dauerhaft darin aufhalten! Betritt es ihn, schicken wir es konsequent wieder hinaus! Dabei muss uns aber immer klar sein, dass das Tier nicht absichtlich in unseren Raum tritt, um uns zu testen: Wenn es sich darin aufhält, existiert dieser Raum bislang nur Grenzenauf unseren gedanklicher Ebene und nicht auf energetischer! Wir sollten uns dann sofort nochmals mit der Wurzelatmung erden und uns folgende Fragen stellen: Stehen wir wirklich mit unserem ganzen Willen hinter dem, was wir vom Tier verlangen? Oder sind wir abgelenkt? Vielleicht auch selbst von unserem Tun nicht überzeugt? Fühlen wir denn selbst die Grenzen, die wir da „verteidigen“ wollen? Wenn da Unsicherheiten auftauchen, ist klar: Unsere Absicht ist noch eine reine Gedankenkonstruktion! Eine sehr wichtige Einsicht, die ich bei Raidho Healing Horses zuerst lernen musste!

Gehen wir jetzt gedanklich noch mal einen Schritt weiter in unsere zwischenmenschlichen Beziehungen: Wie oft überschreitet irgendwer ungefragt Ihre Grenzen! Wie oft sagen Sie „ja“ und meinen „nein“? Genau die Anliegen und Absichten, die unser Pferd bei uns nicht wahrnimmt, nehmen auch unsere Mitmenschen nicht wahr!!!! Leider ist das zwischen Menschen weniger deutlich erkennbar. Wenn es uns gelingt, einem Tier klare Anweisungen zu geben, werden sich auch unsere zwischenmenschlichen Beziehungen verändern und verbessern! 

Sanft, aber bestimmt Grenzen setzen ist nichts Schlimmes, obwohl uns das oft so vorgegaukelt wird. Eher das Gegenteil ist der Fall: Durch eindeutige Grenzen erwerben wir uns den Respekt und die Achtung unserer Mitmenschen! Und schaffen uns selbst Platz in unserem Raum, den wir mit unserer Kreativität, unseren Wünschen und Träumen füllen können!

Dankbarkeit für das, was wir haben

Die Dankbarkeitsübung ist ein weiterer wichtiger Bestandteil von Raidho Healing Horses.

In einer Zeit, in der immer mehr als selbstverständlich angenommen wird, scheint Dankbarkeit eine zwar schönen aber veraltete Eigenschaft zu sein. Wirklich? Was „machen“ wir wenn wir dankbar sind: Wir sehen in der Situation das Gute, das Schöne, das für uns Lehrreiche! Wir richten uns also auf die positiven Aspekte aus! Unsere Wahrnehmung ändert sich. Bei der Flut an negativen Meldungen, die jeden Tag über uns hereinbricht, ist schon eine ordentliche Portion an Selbsterziehung und Selbstdisziplin notwendig, um von Herzen dankbar sein zu können. Doch was gewinnen wir: Dankbarkeit erzeugt in uns Vertrauen. Dankbarkeit und Vertrauen zusammen schaffen Fülle in unserem Leben! Was heißt das nun für unsere Beziehung zum Tier und zu unseren Mitmenschen? Wenn aus unserer Dankbarkeit in uns Vertrauen entstanden ist, strahlen wir das aus. Die Lebewesen in unserer Umgebung – Mensch wie Tier- merken das und nähern sich uns ohne Skepsis.

Vertrauen – Grundlage für ein zwangfreies Arbeiten

Vertrauen ist von zentraler Bedeutung für die seelische Ausgeglichenheit. Schauen wir die gewaltigen Menge an negativen Schlagzeilen, an Hiobsbotschaften und oft künstlicher Panikmache, die täglich kursieren, verstehen wir mit einem Mal, warum so viele Mitmenschen psychisch leiden: Wir speichern die schlechte EneRaidho Healing Horses: Fast wie Rakirgie, die von diesen Meldungen ausgeht, in unserer Seele und projektieren sie in unsere Außenlebensphäre. Sie werden zu unseren Überzeugungen! Und wir ziehen damit weitere negative Energie an! Da das Negative so mehr und mehr Raum in uns gewinnt, verlieren wir mit der Zeit das Vertrauen ins Leben. Tiere spüren diesen unausgeglichenen Zustand und die seelische Anspannung sofort! Besonders Pferde folgen einem solchen Menschen nicht, obwohl er oder sie vielleicht eine nahezu perfekte Arbeitstechnik hat!! Zuerst muss der Mensch völlig entspannt sein.

Bei Raidho Healing Horses habe ich Vertrauen neu gelernt, zu mir und zu den Tieren!

Disziplin – der Motor der Entwicklung

Noch so eine alte Tugend aus Omas Schatztruhe denken Sie jetzt sicher. Doch es eben tatsächlich so, dass jede Art von Entwicklung -von der Neuentwicklung in der Industrie bis zur persönlichen Entwicklung auf geistig-seelischer Ebene- ein Aneinanderreihen von vielen einzelnen kleinen Schritten ist. Und jeder dieser Schritte muss gegangen werden!! Vom Denken über das Umsetzen und das Anpassen zum Erleben! In der Beziehung zwischen Mensch und Tier sorgt Disziplin dafür, dass sich das Tier vertrauensvoll orientiert. Ohne Disziplin stellt es uns immer wieder in Frage und wird für uns unberechenbar. Daher ist Disziplin für Raidho Healing Horses extrem wichtig!

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