zwei Schmetterlinge

Raidho Healing Horses: Volles Bewusstsein macht das Pferd zum Partner – Modul 7

Vom Lehrer zum Partner

Das 7. Chakra, auch Scheitelchakra oder Kronenchakra genannt, ist das Tor zum höheren Selbst. Durch die Arbeit in diesem Energiezentrum erlangen wir volles Bewusstsein in unserem Denken, Wollen, Fühlen und Handeln. In dieser Phase ist das Pferd nicht länger Lehrer und Spiegel zur Verbesserung unserer Eigenschaften! Es wird zum frPartner Pferdeundlichen Partner, der uns als Führungsperson und Bezugspunkt anerkennt.

Das Scheitelchakra gilt als die Brücke zur geistigen Welt. Es umfasst das gesamte Spektrum der Eigenschaften und Möglichkeiten des Menschen! Die höchsten Ziele aller großen Religionen – Einheit und Verbundenheit mit der Schöpfung, innerer Friede, Vergebung, Selbstverwirklichung und Gotteserkenntnis – werden mit seiner Aktivierung erfüllt. Dieser Mensch hat sogenanntes geistiges Eigenlicht!

Die drei Kategorien von Menschen

Auf dem Weg zum vollen Bewusstsein beleuchten wir ja auch unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Diese Reflexion wird uns immer wieder begleiten, wenn wir neue Menschen bzw. bislang unbekannte Charakterzüge an Bekannten kennenlernen! Stets aufs  Neue dürfen wir uns dann fragen, aus welchem Grund wir den einen ansprechend finden und den anderen weniger! Warum ein lieber Bekannter mit seiner Art und Weise, wie er sich in einer Situation verhält, Unmut oder euphorische Zustimmung bei uns auslöst? Die Philosophie hinter Raidho liefert hierfür vielleicht einen Ansatz, der uns zumindest vor dem vorschnellen Bewerten anderer bewahrt!

Demnach lassen sich die Menschen in drei  Gruppen einteilen: Leib-Menschen, Leib-Seele-Menschen und Leib-Seele-Geist-Menschen!Leib Seele Geist

Die Leib-Menschen leben nur um ihre irdischen Neigungen zu befriedigen. Ihre seelischen Neigungen erschließen sich Ihnen nicht, Belange anderer ignorieren sie und finden es absolut abstrus, Tieren emotionale und geistige Fähigkeiten zuzugestehen.

Ein Leib-Seele-Mensch fühlt seine seelischen Neigungen und möchte diese auch in sein Leben integrieren. Ihm sind die Empfindungen seiner Umwelt wichtig. Zuneigung und Hilfsbereitschaft gegenüber anderen bewegen ihn, seine körperlichen Neigungen zurückzustellen.

Der Leib-Seele-Geist-Mensch hat sich die spirituelle Kraft des 7. Chakras erschlossen!  Dadurch kann er wahre Werke der Liebe schaffen! Arbeitet ein solcher Mensch mit einem Pferd, so arbeiten wahre Partner miteinander: Der Mensch gibt dem Tier die gewünschte Führung und kann umgekehrt auf dessen zuverlässige Mitarbeit bauen!

Bezugspunkt sein

Der erste und zugleich wichtigste Schritt, um zum Bezugspunkt für unsere Umwelt zu werden und damit wahre Führungsqualität zu erlangen, ist, dass wir uns diesen Anspruch bewusst machen! Solange wir nämlich über unsere Gedanken, unseren Willen, das Fühlen und das Handeln nicht eindeutig ausdrücken, dass wir das Regiment in unserem Leben führen, können wir für unsere Umwelt auch keine Führungsperson sein! Die Mitmenschen lassen sich eventuell noch von hohlen Phrasen beeindrucken, aber Tiere, die unsere Energiebild wahrnehmen, können wir nicht täuschen.

Stellen wir ihnen gegenüber den Führungsanspruch ohne die entsprechende energetische Verfassung, sind Stress und Frust quasi vorprogrammiert! Diese Unstimmigkeit in der “Gesamtaussage” verunsichert das Tier! Es reagiert respektlos, unkonzentriert oder unmotiviert.

Bei allen Lehren über den Umgang mit Pferden geht es letztlich um Bewusst-werden und Bewusstsein! Nur so wird eine echte Beziehung zu den Tieren möglich. Im Alltag erschließen wir uns durch volles Bewusstsein unsere Talente und Fähigkeiten. Dadurch werden wir frei und können ganz authentisch und selbstbestimmt leben.

Durch Bewusstsein wird alles möglich

Zur AktiviGeisterung des Scheitelchakras gibt es keine bestimmten Übungen mit dem Pferd. Durch unser völlig bewusstes Handeln, können wir kreativ werden und unser Tun erhält die neue Qualität der Präsenz! Natürlich kann es uns passieren, dass wir doch mal wieder ins Denken verfallen. Dann werden unsere Anweisungen und Einladungen keine Wirkung beim Pferd haben.Und wir dürfen gerne etwas mehr Bewusst-sein!!

Buchtipps zum Thema:

 

   

 

 

 

 

Mops-mit-Spielzeug

Beruf: Begleit-Hund

“Wir sind immer zusammen”

Diese Aussage hört man immer häufiger. War der Hund früher Jagdgehilfe oder Wächter über Haus und Hof, so ist er heute Sozial-Partner. Die Großfamilien gibt es nicht mehr und die Bindungen zwischen den Menschen werden zunehmend digitaler. Viele wählen das Lebensmodell Single! Sei es nun freiwillig oder unfreiwillig. Sie kommen dann  früher oder später an den Punkt, an dem die Einsamkeit unerträglich wird oder ihr Körper ihnen zeigt, dass die Flucht in den stressigen Job  und den täglichen Run von einem zum nächsten Termin nicht die Lösung ist.

Der gute Rat von Ärzten und Therapeuten ist dann oftmals, einen felligen, bellenden Gefährten anzuschaffen. Von der Sache her ist das richtig, denn ein Hund möchte mindestens dreimal täglich seinen Auslauf und holt einen auch sonst gerne aus dem alltäglichen Gedankenkarussell: Indem er seine Spielsachen herbei schleppt, einen einfach anstupst und gekrault werden möchte oder -bei ganz stark “verkopftem” Herrchen oder Frauchen- einfach öfter mal das macht, was er möchte und nicht das, was er soll!

Aus eigener Erfahrung bestätige ich ebenfalls, dass man in Begleitung eines Hundes viel häufiger ins Gespräch kommt. Zugegeben – auf manches davon könnte ich gut und gerne verzichten! Meistens ist es allerdings ganz nett und es kommt zumindest für den Moment ein Kontakt zustande, den es sonst nicht gegeben hätte.

Kluge Chefs  machen es an immer mehr Arbeitsplätzen möglich, den Hund mitzubringen, weil sie Herrchen und Frauchen als verantwortungsvolle, zuverlässige Mitarbeiter schätzen.

Bürohund

Wenn wir uns den Alltag so einrichten, dass der Hund immer bei uns sein kann, sollten wir auch den Hund “fragen”, ob das für ihn passt. Denn längst nicht alle Hunde können mit Telefongeklingel, häufig wechselnden Personen und der Atmosphäre von Geschäftigkeit bis hin zum Stress umgehen. Da hilft nur Ausprobieren und gutes Beobachten!

Ruhig daliegen bedeutet nicht unbedingt Ruhe

Wenn Sie das Experiment “Büro- und Geschäftshund” wagen, Ihr Gefährte allerdings mit nervösem Rumlaufen oder anderen “Störaktionen” Ihnen zeigt, dass das gar nicht seinen Vorstellungen entspricht, akzeptieren Sie es! Seien Sie froh, dass Sie so ein unmissverständliches Feedback bekommen und organisieren Sie sofort um!

Schwieriger ist es nämlich mit einem Tier, das sich gehorsam auf seinen Platz legt und gänzlich unauffällig auf das Treiben in seinem Umfeld reagiert. In diesem Fall müssen Sie genauer hinsehen: Ist das Tier wirklich entspannt? Findet es Ruhe und kann entspannt schlafen? Oder ruht nur der Körper aber die Augen verfolgen jede Bewegung? Selbst wenn Ihr Begleiter die Augen geschlossen hat, sollten Sie sich in dieser Phase des Ausprobierens die Zeit nehmen, um seine Körperhaltung  zu studieren. Kann diese Position bequem sein? Ist er wirklich entspannt oder doch noch auf dem Sprung? Wir dürfen nicht vergessen, dass das Sehen für den gesunden Hund eher eine Ergänzung bzw. Bestätigung dessen ist, was er schon längst gerochen und gehört hat! Ihr Tier wird es Ihnen danken, wenn Sie sehr sensibel auf das leiseste Anzeichen von Unbehagen reagieren!

Work-Life-Balance 16:8 – nur andersherum

Der Begriff “Work-Life-Balance”  ist mir an sich suspekt, da er impliziert, dass Arbeit etwas außerhalb  des eigentlichen Lebens ist. Wenn wir noch weiter interpretieren, wird Arbeit dadurch zwangsweise zu etwas  deklariert, was keinen Spaß macht und uns Lebenszeit stiehlt. Allein darüber könnten wir uns vermutlich seitenweise auslassen!schlafender-Hund

“Work-Life-Balance” definiere ich im aktuellen Zusammenhang als das Verhältnis von wacher Aktivität zu Ruhe und Schlaf. Auf den ersten Blick scheinen Mensch und Hund da sehr gut zusammen zu passen, denn bei beiden liegt ein Verhältnis von 16 zu 8 Stunden vor. Wie so oft versteckt sich das Problem im Detail: Beim Menschen ist das Konzept von 16 Stunden Aktivität und 8 Stunden Ruhe gängig. Physiologisch für unsere Vierbeiner sind eher 8 Stunden Aktivität und 16 Stunden Ruhe!! Kommt Ihr Hund also an Ihrem Arbeitsplatz nicht zur Ruhe, kommt er ziemlich schnell “auf den Hund”!!

Artgerechte Beschäftigung: Ja gerne, aber mit Maß und Ziel

Vor einigen Jahren beklagten Zuchtverbände und Tierärzte noch, dass viele Hundebesitzer ihren Tiere nicht ausreichend Möglichkeit gäben, sich zu bewegen. Von weiteren Aktivitäten, die Geschicklichkeit und Köpfchen erfordern, ganz zu schweigen. Heute scheint das vielfältige Angebot an Aktivitätsmöglichkeiten eher das Problem für unsere Bellos und Fiffis zu sein! Nachdem er den Arbeitsalltag mit uns gemeistert hat oder seinen Job als Familienhund getan hat, regt sich unser Gewissen und fordert uns auf, sich Zeit nur für den Hund zu nehmen. Wiederum prinzipiell richtig, denn artgerechte Beschäftigung à la schnüffeln, apportieren, mit Artgenossen spielen, buddeln oder einfach nur -aus unserer Sicht völlig sinnfrei-  auf einer Wiese herum rennen, brauchen unsere Hunde!

Was sie definitiv nicht brauchen, ist ein prall gefüllter Terminkalender! Wenn derselbe Hund pro Woche in verschiedenen Gruppen oder Einzeltrainings Obedience, Agility und Mantrailing macht und am Wochenende noch eine stramme Wandertour zu bewältigen hat, ist die Überlastung garantiert! Behalten Sie immer das Verhältnis 16:8 im Hinterkopf! Wie viel von den 8 Stunden Aktivität sind heute noch übrig? Übrigens: Vielleicht haben Sie auch ein Modell, das ein Ruhe-Aktivitäts-Verhältnis von 18 zu 6 Stunden oder gar von 20 zu 4 Stunden benötigt! Auch das ist noch normal!

 

“Zu viel” hat verschiedene Gesichter

Auch bei Hunden gibt es die klassischen Symptome von Übermüdung und Burn-Out: Es geht einfach gar nichts mehr. Zu jedem Spaziergang braucht es eine extra Einladung.  Das Tier ist durchgängig unmotiviert, träge und lustlos. Oftmals sogar richtig übel launisch  gegenüber Menschen und Artgenossen!

So wider jeglicher Natur es scheint, gibt es aber auch – vor allem bei Hunden, die im klassischen Gehorsam ihre Erfüllung finden- das Erscheinungsbild des “Workaholic”! Sobald einem solchen Hund  keine Aufgabe gestellt wird, beschäftigt er sich selbst, weil allein durch die Beschäftigung das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet wird. Das hört sich zunächst relativ harmlos an, aber natürlich ist so  ein Dopamin-Junkie weit entfernt von seiner natürlichen  Ruhe-Aktivitäts-Balance! Mit einem nervösen Dauerbeller, einem  Ball-Junkie oder einem Schattenjäger im Haus, sind aber auch die zwei- und vierbeinigen Mitbewohner ziemlich schnell am Ende.

In beiden Fällen müssen Sie knallhart für Ruhe sorgen! Schaffen Sie einen Rückzugort für den Hund und stellen Sie jegliche Reize aus der Umgebung ab! In fortgeschrittenen Fällen ist wirklich ein separates, abgedunkeltes Zimmer mit einer Hundebox das Beste! So schwer es -vor allem bei einem “Workaholic”- ist: Schicken Sie Ihren Hund konsequent für einige Stunden auf diese Ruheinsel und machen Sie allen klar, dass niemand ihn dort stören darf.

Falls Ihr Hund Schwierigkeiten mit dem Alleinsein hat, kann eine Babygitter-Tür helfen. Auf diese Weise bleibt der Hund in “seinem” Zimmer, hört aber die ganz normalen Geräusche aus der  übrigen Wohnung. Das geschlossene Gitter an der Tür signalisiert außerdem zumindest allen menschlichen Mitbewohnern, dass Bello nun Ruhezeit hat!

 

Kuh, Ohr

Raidho Healing Horses: Intuition – das Navigationssystem in unserer Seele – Modul 6

Das Stirn-Chakra = Auge der Seele

Das Stirn-Chakra wird auch “Drittes Auge” oder Auge der Seele“Auge der Seele” genannt. In der asiatischen Lehre wird das Sehen mit dem dritten Auge, also mit dem “Verstand der Seele” sehr betont. Es ist in etwa gleichzusetzen mit dem, was wir  in der westlichen Welt unter Intuition verstehen!  Die Fantasie, das Gedächtnis, die geistige Klarheit, die Selbsterkenntnis und die Wahrnehmung in jeglicher Form werden ebenfalls dem Stirn-Chakra (= 6. Chakra) zugeordnet. 

Die innere Stimme: Das hilfreiche Flüstern der Seele im täglichen Lärm

OhrWie wichtig Zuhören ist, haben wir im Beitrag zum 5. Chakra erfahren. Diese Fähigkeit wird nun noch wichtiger für uns, da wir nur durch gutes Zu- und Hinhören unsere innere Stimme im Lärm des Alltags überhaupt wahrnehmen. Leider sind nämlich die Stimmen anderer Menschen und die unserer unerlösten Teilpersönlichkeiten im Vergleich zu ihr die reinsten Schreihälse! Wenn wir uns die Mühe machen, genau hinzuhören, die verschiedenen Stimmen in uns einzuordnen und zu selektieren, werden wir bald sehen, dass auf die innere Stimme Verlass ist. Sie möchte uns leiten und führen, damit wir im richtigen Moment das Richtige tun können!  

Zu strenge Planung untergräbt jegliche Intuition

Kennen Sie das: Sie haben einen ganz konkreten Plan und haben sich jeden einzelnen Schritt genau überlegt um ihn zu realisieren. Das kann nur gut werden und alle werden begeistert sein, weil schließlich haben Sie ja so viel Hirnschmalz darauf verwendet, alles zu planen! Und was passiert? Zunächst ist alles wunderbar: Unser Gegenüber, sei es nun Mensch oder Tier, macht prima mit und ist von den neuen Ideen ganz angetan. Je  länger und intensiver wir jedoch unseren Plan streng weiterverfolgen, umso gelangweilter oder hektischer wird unser Partner. In jedem Fall wird die Zusammenarbeit immer schwieriger! Wir selbst sind dann frustriert und die Situation schaukelt sich im Extremfall so weit auf, dass keiner mehr Lust hat, mit dem Anderen zu arbeiten. Was ist passiert? Wir sind zu sehr unserem Verstand und zu wenig unserer Intuition gefolgt! Der Verstand erfasst allerdings nur einen sehr kleinen Teil der gesamten Realität. Verlassen wir uns ausschließlich auf ihn, schränken wir uns also massiv selbst ein!

Wie wir die Intuition “zu Wort kommen lassen” können

Auch wenn es am Anfang schwierig ist, versuchen wir inne zu halten und ruhig zu werden. Wir lassen unser Gegenüber auf uns wirken! Welchen Eindruck macht der Mensch oder  das Tier auf uns? Vergessen Sie alle Lektionen und Handlungsmuster, die Sie in der Vergangenheit angewendet haben! Versuchen Sie die Gemütslage des Partners zu erspüren. Woran könnte er jetzt gerade Freude haben? Wenn Sie nicht augenblicklich eine “Antwort” bekommen, seien Sie bitte geduldig mit sich, dem Anderen und dieser völlig neuen Situation! Ihr Gegenüber ist auch in Muster eingefahren! Es muss erst einmal realisieren, dass Sie nun einen ganz anderen Ansatz verfolgen, Ihren ursprünglichen Plan hintenanstellen und ihm “zuhören”! Auch während der weiteren Arbeit hören wir immer auf die Stimme unserer Seele in uns! Kommen wir nicht weiter, so warten wir ebenfalls ruhig ab, bis die nächste Intuition kommt. Obwohl es rational nicht zu erklären ist, kommen auf diese Weise immer Lösungsansätze und Handlungsoptionen zu uns! Haben wir erst einmal Vertrauen in die Methode, wählen wir Mittel und Wege, die unser Verstand kategorisch ausgeschlossen hätte.

Das Empfinden tritt vor Muster und Arbeitstechniken

Beim Üben mit dem Pferd bedienen wir uns nicht länger irgendwelcher Handlungsmuster und Arbeitstechniken. Wir haben dieses Wissen zwar im Hinterkopf, stellen unser Empfinden aber davor! Nur die Grundregel “Wer bewegt wen?” besteht weiterhin! So lernen wir in den Übungen, die innere Stimme immer besser wahrzunehmen. Dadurch verfeinert sich unsere intuitive Fähigkeit weiter und wir können sie auch immer mehr in unserem Alltag einsetzen. Potenziale, die jahrelang ungenutzt in uns schlummerten, bekommen nun endlich die Chance, sichtbar zu werden!

Buchtipps zum Thema:

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Kennst und lebst Du Deine Wahrheit? – Raidho Modul 5 / Chakra 5

 

Ernennung zur “Zertifizierten Bioresonanz-Therapeutin (VET) nach Paul Schmidt”

Seit 04.03.2018: “Zertifizierte Bioresonanz-Therapeutin (VET) nach Paul Schmidt”

Nach bestandener Prüfung bin ich nun seit dem 04.03.2018 “Zertifizierte Bioresonanz-Therapeutin (VET) nach Paul Schmidt”!! Damit haben Sie nun die Möglichkeit, gezielt Ihr Tier von mir schwingungsmedizinisch analysieren und therapieren zu lassen. Dieses Angebot gilt auch für Großtiere, da mein Bioresonanz-Gerät portabel und akkubetrieben ist. Damit kann es auch im Stall und auf Weide zum Einsatz kommen!

Neben der klassischen Anamnese des Tieres, werde ich meine Patienten mit Hilfe der Bioresonanz künftig auch “energetisch” erfassen. Dadurch kann die Therapie noch individueller und schonender erfolgen. Akute Fälle werden, nach der fachgerechten Erstversorgung, ebenfalls von der Schwingungsmedizin profitieren!

Ich freue mich darauf, Ihr Tier mit dieser umfangreichen und doch sehr individuellen Methode zu behandeln.  Um einen ersten Eindruck von der Bioresonanz zu bekommen, sehen Sie sich doch das Video der Firma Rayonex an.

Hier ein etwas längeres Video über die Bioresonanz nach Paul Schmidt von Rayonex:

Weiterbildung ist unsere Chance

Fort- und Weiterbildung ist für uns alternative Therapeuten ein Muss. Denn nur mit Kompetenz und Wissen können wir dafür sorgen, dass der Weiterbildungalternativmedizinische Ansatz  mehr Akzeptanz findet.  Die Fülle an naturheilkundlichen Behandlungsmethoden bietet jedem Therapeut neue Denkansätze, die er in seine Arbeit integrieren möchte. So erging es mir mit der Bioresonanz nach Paul Schmidt.

Bereits während der Ausbildung zur Tierheilpraktikerin hat die Schwingungsmedizin mich begeistert. In Zusammenarbeit mit Dorothee Busch von der Mobilen Tierheilpraxis Busch, die sich schon länger mit der Methode beschäftigt, konnten schon einige meiner Patienten von der Analyse durch die Bioresonanz profitieren.

5-Tage-Seminar an der Paul-Schmidt-Akademie

Nun war es aber für mich an der Zeit, mich selbst in die Einzelheiten der Methode einzuarbeiten! Wer könnte einem da mehr helfen als die Experten, die kontinuierlich daran forschen und weiterentwickeln? Diese wertvolle Arbeit leisten die Mitarbeiter der Rayonex Biomedical GmbH  in Lennestadt im Sauerland. In der angegliederten Paul-Schmidt-Akademie werden interessierte Anwender und Therapeuten über fünf Tage hinweg  in Theorie und Praxis  geschult! Zum Schluss wird das erlernte Wissen in einer Multiple-Choice-Prüfung abgefragt!

Vom 28. Februar bis 04. März 2018 durfte ich als Teil einer Kleingruppe aus Heilpraktikern, Tierheilpraktikern und Ärzten in die Welt der Schwingungsmedizin eintauchen. Trotz der nahezu störungsfreien Atmosphäre in den Sauerland-Pyramiden, rauchten die Köpfe angesichts des geballten Inputs an Wissen!

Raidho, 5. Chakra, kommunizieren

Raidho Healing Horses: Kennst und lebst Du Deine Wahrheit? – Modul 5

Evolution und Entwicklung des Geistes

Alle Mineralien, Pflanzen, Tiere und auch der Mensch mit Körper und Seele sind aus den gleichen Feinstoffen aufgebaut! “Feinstoff” hat dabei die Bedeutung von Eigenschaft oder Fähigkeit! Es gibt weniger ausdifferenzierte (“gröbere”) Feinstoffe, welche die Körper von Pflanzen, Tieren und Menschen bilden. Dem gegenüber stehen hochsensible, sehr ausdifferenzierte Substanzen, die Seelen bzw. Instinkte formen. Wir dürfen uns also jeden Instinkt als eine Art “Behälter”, der mit bestimmten Eigenschaften gefüllt ist, vorstellen. PulverDas Wesen, dem dieser Instinkt innewohnt, kann daran nichts ändern! Vielmehr reifen die Eigenschaften durch das Leben in einer Gattung. Stirbt das Wesen, werden die Eigenschaften und Fähigkeiten wieder “frei” und können sich mit anderen “gestärkten” Eigenschaften in einer höheren Gattung neu kombinieren. Auf diese Weise dauert eine Weiterentwicklung sehr lange! Die  höchste Stufe der natürlichen Evolution ist der Mensch! Jedoch ist auch auf dieser Stufe noch eine Weiterentwicklung möglich: Diese führt vom “zweidimensionalen” Leib-Seele-Wesen zum “dreidimensionalen” Leib-Seele-Geist-Wesen! Der Weg aus dem Unbewussten durch Willen  und Verstand zur Bewusstheit zu gelangen, steht alleine dem Menschen offen! 

Kehrseite dieser Medaille ist allerdings, dass wir uns auch genau so frei gegen diese göttliche Ordnung entscheiden können! Unsere Evolution aus dem Tierreich hält uns die Möglichkeit offen, mit den hochentwickelten Säugetiere ohne Worte zu kommunizieren. Dazu müssen wir nach und nach unsere Chakren stärken und in Ordnung bringen, um so dann Teil der göttlichen Ordnung zu sein.

Marotten unserer Tiere als Spiegelbild unserer Fähigkeit zur Kommunikation

Viele Tiere, besonders Pferde, erschrecken vor allem Möglichen. Die Arbeit mit ihnen wird dadurch sehr anspruchsvoll, manchmal sogar gefährlich. Betrachten wir dieses Verhalten aber doch mal weniger als Marotte und viel mehr als Spiegelbild unseres Verhaltens oder den Versuch, uns auf einen Missstand aufmerksam zu machen! Wie kommunizieren wir denn mit dem Tier? Meinen wir es wirklich ernst mit dem, was wir von ihm verlangen? Oder befehlen wir nur mit Worten und unser Kopf ist ganz woanders? Sind wir eindeutig und beharrlich genug in unserer Gesamtaussage? Oder spürt das Tier, dass es nur lange genug nicht reagieren muss, damit wir aufgeben? Unsere Forderung wird damit zur netten Option degradiert, der das Tier nach Belieben folgt oder nicht!

SicherheitIm Umgang mit Pferden ist die oberste Wahrheit: “Ich, der Mensch, kann Dir, Pferd, Sicherheit geben!” Kommunizieren wir das allerdings durch unsere energetische Ausstrahlung nicht glaubhaft, wird ein ängstliches, nervöses Pferd noch schreckhafter. Vermutlich werden wir dann auch in unserem täglichen Leben nicht so wahrgenommen, wie wir gerne möchten. Wie können wir das ändern? Der erste und zugleich wichtigste Schritt ist, dass wir uns unserer persönlichen “Wahrheit” bewusst werden! In vier Schritten kommen wir diesem inneren Schatz auf die Spur: 

  1. Akzeptieren Sie das, was momentan ist
  2. Erkennen Sie Ihre tiefsten Wünsche
  3. Geben Sie diesen Wünschen Raum, denn dadurch werden Talente sichtbar, die Sie bisher nicht kannten
  4. Überprüfen Sie, ob Sie das, was Sie sich wünschen, wirklich wollen

Wir kommunizieren immer!

Bereits ganz am Anfang hatten wir gesagt, dass nur 7% der Kommunikation mit Worten erfolgt, die übrigen 93% verteilen sich auf verschiedene nonverbale Ebenen, die uns zum größten Teil unbewusst sind. Worte haben also – entgegen der gängigen Einschätzung- ein sehr geringes Gewicht, unser “energetischer Ausdruck” ist viel entscheidender! Das gilt übrigens nicht nur in Mensch-Tier-Beziehungen, sondern auch in Mensch-Mensch-Beziehungen! Denken wir diesen Gedanken konsequent weiter, ist es also unmöglich, nicht zu kommunizieren!

KommunikationUnsere Kommunikation umfasst Worte, Gedanken, Gefühle, unsere Erwartungen, unseren gesamten Körperausdruck, unsere gesamte Wahrnehmung und im besonderen Maß unsere Art zuzuhören! Denn wirklich zuhören, bedeutet den anderen mit all unserem Sein aufzunehmen.  Das hört sich einfach an, aber achten Sie in Ihrem nächsten Gespräch mal darauf, wie viele Stimmen in Ihnen das Gehörte bewerten, Antworten, Lösungen und Ratschläge einflüstern und trotz der Unterhaltung Ihre eigenen Gedanken “weiterbearbeiten”. Die Kunst des wirklichen Zuhörens ist, diese Stimmen zum Schweigen zu bringen und innerlich leer und still zu werden! Lassen wir das “Gequatsche” nämlich zu, sind wir ausschließlich bei uns selbst!

Das wirkliche und umfassende Zuhören ist auch für die Arbeit mit dem Pferd wichtig: Geben wir ihm vor der Übungsstunde die Möglichkeit, uns durch seinen gesamten Ausdruck seine Verfassung mitzuteilen, können wir das Training und die Übungen darauf anpassen. Auf diese Weise werden beide Seiten Freude an der gemeinsamen Arbeit haben!

Das ganze Leben nur ein Theater? Unbewusstes Rollenspiel oder Authentizität- wir dürfen uns entscheiden

Wenn konditionierte Energien in uns die Oberhand haben, schlüpfen wir meist unbemerkt in Rollen. Je nach Situation mimen wir dann das Opfer, den Retter, den Unnahbaren oder den Verfolger bzw. Einschüchterer. Dieses Rollenspiel verhindert, dass wir aus unserer authentischen Seins-Ebene heraus leben. Es gibt zwei Rollenpaare: So ziehen  Opfer und Retter einander  genauso “magisch” an wie  Unnahbarer und Verfolger! Wir sprechen  hier allerdings nicht von wahrer Zuneigung, sondern von einem  Bedürfnis nach Ergänzung, um die jeweils eigene Rolle noch besser spielen zu können.

Davon können wir uns nur befreien, wenn wir in unsere Mitte gehen und bewusst die Fäden unseres Lebens in die Hand nehmen. Lassen wir uns bewusst darauf ein, das Leben  zu erfühlen, bekommen wir mehr mit und müssen keine Rollen mehr spielen. Unter Menschen, die ein Stück dieses Weges gegangen sind, gibt es weder Wertung noch Rollenspiele, sondern nur “sein”. Solche freien und authentischen Menschen müssen nicht bei zwischenmenschlichen Dramen mitspielen. Ihre neue  Art der Energie birgt vielmehr die Möglichkeit, Klarheit und Sanftmut in die Welt zu bringen.

Auch Pferde lieben diese Energie an uns. Wir sollen sie leben, wenn wir mit Menschen oder Tieren kommunizieren. Sie verhindert außerdem, dass wir Teil von zwischenmenschlichen Dramen werden und ermöglichen  uns ein Leben in Freude, Fülle, Gesundheit und Glück.

Pferde decken Rollenspiele auf

Da Rollen nichts anderes als zusammengefügte Pakete konditionierter Energie sind, können Pferde uns genau zeigen, ob wir gerade “schauspielern” oder nicht. Sie reagieren fast schon allergisch auf konditionierte Energie, wie wir bereits bei der Bearbeitung der vorhergehenden Chakren festgestellt haben! Wenn sich unsere Mitmenschen auch von unsere perfekten Inszenierung täuschen lassen, das Pferd ist unbestechlich und reagiert auf die konditionierte Energie! Diese Spiegelung werden wir sicher nicht vergessen! Wir bekommen dadurch die Chance, zukünftig besser wahrnehmen zu können, wenn uns äußere Gegebenheiten und Situationen wieder in Rollen hineindrängen möchten. Damit haben wir auch die Möglichkeit zur bewussten Entscheidung!

Liebe und Weisheit- die zwei höchsten Qualitäten

Die  Kombination von Liebe und Weisheit ist der  Schlüssel zur gewaltfreien Kommunikation und für ein wirkliches Miteinander. Sei es nun im Umgang  mit Menschen oder mit Tieren! Liebe in der Pferdearbeit bedeutet Sanftmut, Weisheit  wird mit Klarheit “übersetzt”. Wichtig ist, dass die beiden QualitätenSanftmut und Weisheit zusammen wirken! Sanftmut alleine würde ausgenutzt, Klarheit ohne Liebe bzw. Sanftmut wäre hart und kalt! Ein  Mensch, der beides umsetzen kann, wird vom Pferd als potentieller Anführer anerkannt. Keine Form der physischen Kraft bewirkt, dass sich ein so starkes Wesen wie ein Pferd so willig fügt! Es folgt der Sanftmut und Klarheit ganz natürlich und kann sich unter ihrem Schutz sogar weiterentwickeln.

Praktische Umsetzung

Um dem Pferd zeigen und kommunizieren zu können “Du brauchst keine Angst haben, solange ich bei Dir bin, kannst Du unbesorgt  und ruhig bleiben!”, konfrontieren wir es mit Situationen und Gegenständen, die es als “eventuell gefährlich” einstufen wird. Konkret heißt das: Das Tier soll über eine Plane gehen oder ein Regenschirm wird neben ihm aufgespannt. Fähnchen oder Aluminiumstreifen flattern und knistern im Wind.

Je nach Reaktion des Pferdes  bekommt der Übende einen Eindruck von der Qualität seiner inneren Energie und seiner Kommunikation! Denn oft denken wir, wir würden auf unser Umfeld ruhig, gelassen und sicher wirken. Dabei ist das Gegenteil der Fall! Das Üben mit dem Pferd kann uns dabei helfen, auch im Alltag mehr und mehr stimmig, klar und eindeutig  zu werden.

Pferde sind mit ihrer starken Yin-Kraft ein Gegenpol zu unserer Gesellschaft, die  in der Yang-Kraft erstarrt. Sie können uns helfen, selbst wieder ausgeglichen zu sein und dem weiblichen Anteil in jedem von uns wieder zu einem angemessenen Stellenwert verhelfen.

Buchtipps zum Thema:

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Herzpferd

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4. Chakra: Das Herz ist die Brücke zwischen Erde und Himmel

Vom bereits herbstlichen Deutschland über die schon verschneiten Berge Österreichs kamen wir geradewegs zurück in den Sommer: Sonne satt im Oktober! Genauso erwärmend für Körper, Geist und Seele waren die Seminartage bei Alexandra Rieger!

4. Chakra: Brücke zur VergebungDie ersten beiden Tagen beschäftigten wir uns mit dem 4. Chakra, dem Herzchakra. Es ist das Zentrum der bedingungslosen, selbstlosen Liebe, der Dankbarkeit und des Mitgefühls. Die Arbeit mit dem ersten, zweiten und dritten Chakra ordnet uns innerlich soweit, dass sich im Herz nun der Geist der göttlichen Ordnung ausdrücken kann! Voraussetzung für den nächsten Schritt ist also: Verwurzelt sein, frei von unbewussten Emotionen sein und in der Power Position sein. Auf dieser Basis lernen wir, jedwede Situation zu akzeptieren! Mit der Kraft der Herzordnung schaffen wir es sogar, für nachteilige Ereignisse Zuwendung und Verständnis aufzubringen! Die Technik der Herzatmung, welche die Energie aus Himmel und Erde zusammenführt, unterstützt uns dabei!

Zuerst den eigenen “Schmerzrucksack” ablegen Schmerzrucksack

Immer wieder schleppen wir ungelöste Probleme mit uns herum. Es fällt uns schwer, die Verursacher dieses Schmerzkörpers zu identifizieren und wenn wir sie tatsächlich kennen, tun wir uns doch meistens recht schwer, ihnen zu vergeben. Lieber wechseln wir in die Rolle des Opfers! Doch Heilung und das tatsächliche Ablegen des Schmerzrucksacks wird erst durch Vergebung möglich!

Das Pferd ist uns dabei wieder eine große Hilfe: Durch seine starke Präsenz  und Harmonie hält es uns quasi den Spiegel vor. Es zeigt uns, wie wahre Gegenwärtigkeit aussieht und uns wird bewusst, wo wir unharmonisch und gefesselt sind.

Innere Ordnung schafft äußere Ordnung

Unsere Wurzeln aus dem ersten Chakra zentrieren uns und machen uns standfest. Wir können dadurch sowohl innerlich wie äußerlich Grenzen setzen. Durch die Arbeit im zweiten Chakra wird es möglich, Verspannungen auf allen Ebenen zu entlassen und die maximale Gelöstheit zu erlangen. Das dritte Chakra gibt uns die Stärke, unsere persönliche Macht und Kraft in Anspruch zu nehmen. Die Power Position drückt diese gewonnene Aufrichtigkeit bildlich aus.

Der nächste Schritt auf dem Weg zum höheren Bewusstsein ist, die aktuelle Situation- egal wie sie ist und mit allen noch so kleinen Details- zu akzeptieren. Mehr noch: Sie anzunehmen! Der Satz “Es ist wie es ist” ist mir in diesem Zusammenhang zum treuen Begleiter geworden. Er ist meine “Bremse”, die das geistig-emotionale Bewerten stoppt! Denn wenn wir uns aktiv gegen eine Situation wehren, sie ablehnen oder sogar unsere Ablehnung und unseren Hass gegen uns selbst richten, liegt unsere gesamte Aufmerksamkeit auf dieser Ablehnung! Das Negative erhält somit eine stärkere Gewichtung und zieht Energie ab.

Mädchen und PonyWenn wir die Situation einfach akzeptieren, ist sie nicht länger negativ belegt! Wir nehmen der Negativität auf diese Weise ihren Nährboden und können uns – mit sehr viel Geduld und strenger Beobachtung – immer mehr von unserem Schmerzkörper befreien. Es ist der Weg der vielen kleinen und kleinsten Schritte, der sehr viel Ernsthaftigkeit verlangt. Doch mit jedem Schritt legen wir mehr unseres wahren Potenzials frei. Wir schaffen in uns Raum für uns selbst und dürfen uns entfalten! Denken, wollen, fühlen und handeln sind in sich stimmig: Ich denke und was ich denke, das will ich und was ich will, das fühle ich und was ich fühle, danach handle ich!!! So wird unser Handeln stark und souverän. In diesem Zustand empfinden wir die Gemeinschaft mit dem Pferd als wohltuend, vielleicht sogar magisch!

Oftmals denken wir allerdings etwas anderes als wir wollen und fühlen noch einmal etwas anderes! Als Ergebnis ist unser Handeln völlig kraftlos. Ein solches energetisches Chaos ist für ein Pferd schwierig bis unerträglich.

Herzatmung: Mit der Kraft der zwei Energieströme

Über unsere Wurzeln atmen wir die haltende Energie der Erde ein. Sie steigt durch das zweite und dritte Chakra hinauf bis ins Herz. Über das siebte Chakra, am höchsten Punkt unseres Scheitels, atmen wir dazu die Energie des Himmels ein. Beide Energieströme treffen sich im Herz! Beim Ausatmen fließen sie von dort über unsere Arme in die Hände und durch unsere Beine in unsere Wurzeln.  Über die Hände können wir diese Energie in unsere Außenlebenssphäre lenken! Unser ganzes Sein wird von der Herzenergie erfüllt und strahlt! Darauf wird auch unsere Umwelt reagieren: Erfahrungsgemäß wird die neue Qualität der Ausstrahlung überwiegend als sehr entspannend und erholsam empfunden. Diese – unsere – heilsame Wirkung dürfen wir natürlich auch erfolgreich nutzen.

Dadurch, dass gleichzeitig auch ein Teil der Energie über unsere Wurzeln in die Erde strömt, haben wir nun auch endlich eine Möglichkeit, Mutter Erde etwas zurückzugeben. Das ist ebenfalls eine wunderschöne, sehr bereichernde Erfahrung! 

Das 4. Chakra oder auch Herzchakra ist die Schnittstelle zwischen den physisch, materiellen, pragmatisch natürlichen Themen der ersten drei Chakren und der spirituell-geistigen Ausrichtung und Entwicklung, welche die Themen der Chakren fünf bis sieben sind.

Nicht reagieren= Vergebung= Heilung

Bindungen, die durch Streit, Beleidigungen, Missverständnisse oder gar bewusst oder unbewusst zugefügte seelische Verletzungen entstehen, sind sehr belastend. Nehmen Sie sich die Zeit und gehen Sie gedanklich in eine solche Situation zurück! Irgendetwas davon ist geblieben, stimmt’s? Wenn das Szenario schon länger her ist, können Sie das schon daran festmachen, dass Sie sich noch daran erinnern! KetteDas wir da verletzt wurden, ist uns meist ebenso wenig bewusst, wie dass wir eventuell andere verletzt haben!!! Diese Geschehnisse verdrängen wir nahezu automatisch ins Unterbewusstsein. Für das weitere geistig-spirituelle Wachstum ist es nötig, diese Seelenanteile zu finden und  zu vergeben. Die Pferde helfen uns dabei!

Der Prozess des Loslösens

In der Interaktion mit Pferden – oft reicht auch schon das aufmerksame Betrachten einer Herde – entstehen in uns ganz persönliche Assoziationen. Ein Pferd erinnert den Übenden durch sein “Sein” an eine Person oder eine bestimmte Gruppe von Personen.

Diese Person oder – bei einer Gruppe – den Vertreter der Gruppe, der als erster in den Sinn kommt, soll der Übende visualisieren und sie gedanklich vor sich hinstellen. Der Begleiter erinnert den Übenden, sich ganz tief zu verwurzeln, auf alle aufkommenden Empfindungen zu achten und diese genau zu beschreiben. Besondere Aufmerksamkeit liegt auf der Bindung zwischen dem Übenden und der visualisierten Person! Durch das geistige “Hinsehen” wird dem Übenden die Bindung sichtbar. Er kann erkennen, wo die Bindung bei ihm und bei der visualisierten Person andockt und aus welchem Material sie besteht. Möchte er diese Bindung lösen? Falls “ja”, darf der Übende sich vor seinem geistigen Auge das Werkzeug erschaffen, das er zum Lösen der Bindung braucht. Der Begleiter bringt ihm auch nochmal in Erinnerung, dass er die Lösung nicht alleine vollbringen muss. Jeder Zeit besteht die Möglichkeit, den Höchsten nebst alle seinen Helfern um Unterstützung zu bitten.

Aufgabe der Trainers ist, während des ganzen Prozesses die neutrale Position zu halten und ihn mit der Herzatmung und den Worten, die ihm seine Intuition gibt, zu unterstützen. Auch als Begleiter dürfen wir die Hilfe des Höchsten erbitten!

Ist die Bindung gelöst, fordern wir den Übenden auf, dem visualisierten Gegenüber  und wenn nötig auch sich selbst zu vergeben und um den Segen für den anderen und sich zu bitten. Vielleicht hat er dem Gegenüber auch noch etwas zu sagen. Dann soll auch das geschehen. Doch dann darf der Visualisierte in Frieden gehen! 

4. Chakra mit dem Pferd: Freie Arbeit aus der Mutterstutenposition

Stute mit FohlenZur Aktivierung des 4. Chakra arbeiten wir an der Seite des Pferdes in Höhe seiner Schulter (= Mutterstutenposition). Unsere Kommunikationsmittel sind lediglich Gerte* oder Stick*, welche als Verlängerung unseres Armes dient, und unsere Körpersprache. In jedem Moment kann das Pferd entscheiden, ob es an unserer Seite bleibt oder seinen eigenen Weg gehen möchte! In dieser Freiarbeit wird deutlich, welche Energie wir tatsächlich ausstrahlen: Sind wir klar, sanft, heiter und innerlich geordnet, wird das Pferd bei uns bleiben. Nimmt das Tier allerdings Spannung, Unklarheit, Verwirrung oder Chaos in uns wahr, so wird es sich abwenden.

4. Chakra: Fragen, die Sie für sich beantworten sollten

Mit der Bearbeitung des 4. Chakra’s haben wir den Sprung  von den rein physischen Belangen der ersten drei Chakren zu den “Herzqualitäten” MitgefühlWarmherzigkeit und Sanftmut geschafft. Damit sind wir am Übergang zu den himmlischen Energien. An dieser Schwelle wird es Zeit, sich selbst einige tiefgreifende Fragen zu stellen und die ganz persönlichen Antworten darauf zu finden. Ich lade Sie herzlich ein, sich ernsthaft mit den folgenden Fragen zu befassen! Es wird einige Zeit erfordern und das Ergebnis wird Sie vielleicht in manchem Punkt überraschen! Ihr persönlicher Gewinn ist jedoch riesig. Hier sind die Fragen:

  • Wen bewundere ich am meisten? Welche 3 Aspekte bewundere ich am meisten an dieser Person? Diese Eigenschaften liegen auch in Ihnen! Sie können aus dem “Er oder sie ist…” also getrost “Ich bin…” machen!
  • Was ist mein “Warum”? Warum muss ich meine Aufgabe finden und erfüllen? Seine Antwort auf diese Frage zu kennen, kommt einer Erleuchtung gleich. Also suchen Sie sie! Denn erst wenn Ihre Aufgabe klar ist und sie diese Aufgabe tun, kann sich wahres Glück einstellen!

Danke fürs lesen meines Berichts zum 4. Chakra. Viel Freude mit Ihren nächsten Erkenntnissen und Schritten auf dem Weg zu sich selbst. Demnächst erfahren Sie von mir, was wir im 5. Chakra lernen durften. 

Buchtipps zum Thema:

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Hund am Berg

Vier Pfoten am Berg: Wandern mit dem Hund

Von 0 auf 100 schadet Mensch und Tier

Heute noch im Büro und morgen schon auf dem Berg?!? Das funktioniert nur, wenn HundFernando mit Rucksack und Mensch fit sind! Mehrstündige Spaziergänge auf schmalen Pfaden sind eine ideale Vorbereitung fürs Wandern im Hochgebirge. Trainieren Sie auch unbedingt das längere Gehen mit Rucksack*. Die Mehrbelastung durch das zusätzliche Gewicht ist erheblich und falls Sie- wie wir- der Meinung sind, dass Ihr Hund sein Futter durchaus selbst tragen kann, dann üben und trainieren Sie das mit ihm im Voraus! Denn auch er muss erst Kondition und den nötigen “Muskelschmalz” aufbauen!

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Möglichst vom Welpenalter an ans Wandern gewöhnen

Von motorischen Einschränkungen mal abgesehen, können Hunde allen Alters und jeder Größe wandern. Gewöhnen Sie bereits Ihren Welpen – natürlich zunächst mit kleinen Touren- an das Wandern, können Sie es sich in vielen kleinen Dingen einfacher machen: Der junge Hund folgt Ihnen über die Brücke aus Gitterrost wenn Sie es ihm zeigen und eventuell mehrmals nacheinander mit ihm über die Brücke gehen. GatterAuch das Benutzen von Gattern im Weidezaun sollten Sie mit dem Hund üben: Es gibt verschiedene Dreh- und Klappmechanismen, die Hund und Mensch miteinander überwinden müssen. Oft geben  die Durchgangshilfen auch metallische Geräusche von sich, die für Hundeohren einfach nur grauenhaft sind! Das fordert uns als Herrchen oder Frauchen, dem vierbeinigen Freund die Furcht zu nehmen und mutig voraus zu gehen!

Auch wenn Ihr Hund schon aus dem Welpenalter heraus ist, kann er das Wandern in den Bergen lernen. Mit noch etwas mehr Geduld und einer wohlüberlegten Wahl der Strecke, können hohe Gipfel und schmale Pfade auch für “erwachsene” Hunde zum Eldorado werden. 

Mit “Spätberufenen” ist manches anders

Schon mehrfach habe ich beobachtet, dass Vierbeiner, die später zum Wandern kamen, Steighilfen aus Stahl und Brücken aus Gitterrosten meiden. Diese Abneigung lässt sich kaum noch überwinden!Hund im Rucksack Für diesen Fall ist es daher sinnvoll, kleinen Hunden das Einsteigen in den Rucksack* und das getragen werden beizubringen! Bitte tragen Sie Ihren Hund nicht auf dem Arm: Gesicherte Stellen sind auch  für uns Menschen nicht ohne Risiko und darum sollten Sie Ihre Hände frei haben, um sich an Geländern, Felsen oder Wurzeln festzuhalten!

Wenn unser Begleiter nicht gerade in die Handtasche passt, ist etwas mehr Kreativität gefragt und wir sollten keine Wege wählen, die uns selbst bis auf das Äußerste fordern! Wenn das Gewichtsverhältnis passt, können wir uns beim Überwinden von Geländestufen selbst als “Steighilfe” betätigen! Bei Gitterrosten sind wir gefordert, einen alternativen Weg für unseren Freund zu suchen! Hier macht es Sinn, mit dem Tier zu üben, dass es punktgenau ohne großartige weitere Bewegung stehen bleibt (mein Kommando ist hier ” Steh”). Damit haben Sie die Chance, ein paar Meter vorgehen  zu können, um nach eine hundetauglichen Alternative zu suchen!  Ist der Bach nicht zu breit und relativ ruhig, wird ihr Hund lieber durchs Wasser als über die Gitterroste gehen! Bei tosenden Wildbächen ist das selbstverständlich keine Alternative! Da kann der hundegerechte Umweg dann schon mal länger ausfallen! Bitte begleiten Sie dann Ihr Tier auf seinem Weg!

Findet sich wirklich gar keine Möglichkeit, das Hindernis zu umgehen, bleibt nur umkehren! Ja , auch das passiert! Seien Sie dann bitte nicht allzu frustriert. Es gibt einfach Orte, an die Ihr Hund auf Grund natürlicher Gegebenheiten nicht gelangen kann! Akzeptieren Sie die Limits Ihres Tieres! Alles andere ist nur gefährlich!

Beinahe “no limits”

Wie das aussehen kann, wenn ein Vierbeiner richtig Spaß in den Bergen hat, möchte ich Ihnen an dieser Stelle zeigen: Unser “Fernando”, ein English Springer Spaniel, Jahrgang 2012, ist seit seiner 15. Lebenswoche  begeisterter Wanderer!

Da wir ihm bereits in diesem Alter die Angst vor Stahlrosten genommen haben, kann er besonders von den Allgäuer Tobelwegen gar nicht genug bekommen. Er ist dort der absolute “Star”, weil kaum Hunde auf diesen Wegen anzutreffen sind! Da gibt’s natürlich viele Extra-Streicheleinheiten für den “tollen Kerl” 😉 !

 

Auch leichte Kletterpassagen im Auf- und Abstieg hat er schon mit Bravour gemeistert. Mit der Hundeleine im Stahlseil eingehängt!! So etwas darf aber wirklich nicht die Regel sein! Ist der nächste Absatz sehr hoch oder tief ist, springt er uns auf den Arm und von dort aus dann wieder auf den Weg! Sogar flach angestellte Leitern hat er mit etwas Hilfe schon hinter sich gebracht! Es ist einfach genial! Sehen Sie selbst: In der Fotogalerie finden Sie einige Impressionen aus diversen Bergurlauben!!

 

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