“Krankmachendes Umfeld”: Gesundheitliche Belastungen in Stall, Koppel und Futtermitteln

Ein Krankheitsbild ganz anderer Art – Belastungen mit Umweltgiften

Chemische Belastungen durch Schwermetalle und Giftstoffe nehmen immer mehr zu!

Anlass für diesen Artikel geben mir einige Patienten. Diese haben in den letzten Monaten meine Hilfe gesucht und erhalten. Bislang ließen sich die gesundheitlichen Probleme der Tiere mit Kräutern, Globuli oder Solubilisationen eindämmen und beheben.

Die Krankheit schleicht sich über die Jahre ein

Im Gespräch zur Anamnese sind die meisten Tierhalter geschockt. Plötzlich ist ihr Liebling ernsthaft krank. Doch lassen wir die vergangenen Lebensjahre des Tieres Revue passieren: Dann erinnern sich die Tierhalter, dass die aktuellen Symptome schon früher in schwächerer Form aufgetreten sind. In den meisten Fällen wurden diese ersten Zeichen mit Hilfe von Pharmazeutika “unterdrückt”. Die Problematik, worauf die Sympthome aufmerksam machen wollten, blieben unbeachtet bestehen.

Aus meiner Sicht ist es kein Zufall, dass alle betroffenen Patienten Pferde mittleren Alters (12 -18 Jahre) sind. Aus meinen Beobachtungen leite ich Folgendes ab: Da die Bedingungen der Haltung gleich geblieben sind, bestehen die gesundheitlichen Belastungen in latentem Maß schon länger. In jungen Jahren hat der Organismus diese Herausforderungen noch besser verkraftet. Hat er doch einmal aufgemuckt – wir erinnern uns an die ersten schwächeren Symptome – wurde er zum Schweigen gebracht. Doch jetzt, im fortgeschrittenen Alter, funktioniert das nicht mehr. Flüchtige Giftstoffe aus der Umgebung haben sich im Körper angesammelt. Diese sind dann oftmals Ursache für die aktuellen Krankheiten und Symptome.

Gesundheitliche Belastungen: Von was sprechen wir genau?

Es gibt viele Stoffe, die für den Organismus eine Belastung darstellen. Ich gehe hier deshalb nur auf die Stoffgruppen ein, die ich bei meinen Patienten austesten konnte.

Schwermetalle sind trauriger Spitzenreiter

Belastungen mit Schwermetallen kommen am häufigsten vor. Schwermetalle sind oftmals als Wirkverstärker in Impfungen enthalten. Aber auch durch belastete Futtermittel werden sie aufgenommen. Jüngere Tiere sind oft durch die metallischen Anteile des ID-Chips belastet. Oftmals wird ja der Traum vom eigenen Pferdestall durch Umnutzung eines alten Ökonomiegebäudes realisiert. Dabei übernimmt der Tierhalter leider auch häufig alte Quellen für Schwermetale. Z.B. Cadmium, welches sich aus alten Farben und Anstrichen löst. Belastungen durch Blei, welches aus alten Wasserrohren stammt. Ein befreundeter Maler hat mir erklärt, dass genau wegen diesen Inhaltsstoffen ein Anstrich früher viel länger “gut aussah”. Deshalb haben bis heute mehr dieser giftigen Relikte überlebt, als man zunächst annehmen würde.

Schädlingsbekämpfungsmittel auf Rang zwei

Schädlingsbekämpfungsmittel aller Art bilden die nächste größere Gruppe der Belastungen. Es wird und wurde gegen viel gespritzt: Pilze, Unkraut, Insekten, Schnecken, Würmer, Nagetiere und Milben. In den vergangenen Jahren wurden einige Inhaltsstoffe verboten. Doch die Böden und das Baumaterial sind von früher nachhaltig “verseucht”. Gerne wurden Ausgänge von Paddocks und Reitplätzen mit ausgedienten Bahnschwellen befestigt. Durch den Einsatz zahlreicher Schädlingsbekämpfungsmittel (Pestizide, Fungizide) versuchte man sie haltbarer zu machen. Jedes Jahr halten außerdem große Mengen an Chemie (Herbizide) die Bahngleise frei von Pflanzen. Die ausgedienten Bahnschwellen sind somit mit einem hochbrisanten Mix durchtränkt. Ist so eine Schwelle am Reitplatz oder Paddock einbaut, verteilen sich die Giftstoffe durch den Regen. Aber auch die Verschleppung durch die Tiere ist ein Thema. Mit den Jahren sind die angrenzende Grasnarbe und der ganze Paddock oder Reitplatz kontaminiert.

Altlasten an Umweltgiften sind eine große Belastung

Auf Platz drei der Liste mit Belastungen welche die Gesundheit gefährdend, rangieren allgemeine Umweltgifte. Das sind im Einzelnen Benzol, Benzpyren, DDT, Formaldehyd, Lindan, PCP, PCB, Phtalate, Tabakgifte und Glyphosate. Da viele dieser Stoffe schon länger verboten sind, haben mich die Testergebnisse anfangs sehr stutzig gemacht. Allerdings sind die meisten dieser Stoffe chemisch sehr stabil und werden somit äußerst langsam abgebaut. Sie finden sich auch noch nach Jahren im Boden und somit im Gras und in den Pflanzen, die darauf wachsen.

Mit Profis auf Spurensuche

Bereits der Standardtest mit Bioresonanz beinhaltet die Untersuchung auf gängige Schadstoffe. Taucht eine Belastung auf, stellt sich die schwierigere Frage, wo die Quelle der Belastung ist. Akribisch überprüfe ich Futtermittel, Einstreu und sämtliche Materialien, die in Stall, Paddock und Weide verbaut sind. In diesem Prozess ist die Zusammenarbeit mit einem Baubiologen hilfreich. Diese Fachexperten haben ein umfangreiches Wissen über Baumaterialien, deren Inhaltsstoffe und mögliche Verschleppungswege. Sie kennen viele Lösungswege raus aus der Schadstofffalle. Oft ist es schon mit dem Wechsel zu nachweislich unbelastetem Heu und Einstreu getan. Aber manchmal sind auch umfangreichere Maßnahmen nötig.

Meine Strategie zur Behandlung bei Belastungen

Um eine dauerhafte Verbesserung für das betroffene Tier zu erreichen, setze ich auf eine Linderung der akuten Symptome und Ausleitung der Schadstoffe. In den meisten Fällen können diese Therapieschritte gleichzeitig erreicht werden. Und zwar durch die Gabe von speziellen Mischungen aus Kräutern und Komplexhomöopatika. Das Auffinden der Schadstoffquelle und ihre Eliminierung läuft entweder zeitgleich ab, oder wird unmittelbar danach in Angriff genommen.

An dieser Stelle möchte ich meine Hochachtung an alle engagierten Pferde- und Stallbesitzer aussprechen. Es ist schön, dass Sie sich zum Wohl Ihrer Tiere auf die aufwändige Schadstoffsuche einlassen. Sie leisten enormen Einsatz, um ihre Ställe “sauber” zu bekommen.

Meine Praxis und Covid-19

Covid- 19 mit seinen Auswirkungen macht ein anderes Arbeiten notwendig. Ich bin weiterhin für Euch und Eure Tiere da, allerdings auf etwas andere Weise. Seht dazu mein Video…

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zwei Schmetterlinge

Raidho Healing Horses: Volles Bewusstsein macht das Pferd zum Partner – Modul 7

Vom Lehrer zum Partner

Das 7. Chakra, auch Scheitelchakra oder Kronenchakra genannt, ist das Tor zum höheren Selbst. Durch die Arbeit in diesem Energiezentrum erlangen wir volles Bewusstsein in unserem Denken, Wollen, Fühlen und Handeln. In dieser Phase ist das Pferd nicht länger Lehrer und Spiegel zur Verbesserung unserer Eigenschaften! Es wird zum frPartner Pferdeundlichen Partner, der uns als Führungsperson und Bezugspunkt anerkennt.

Das Scheitelchakra gilt als die Brücke zur geistigen Welt. Es umfasst das gesamte Spektrum der Eigenschaften und Möglichkeiten des Menschen! Die höchsten Ziele aller großen Religionen – Einheit und Verbundenheit mit der Schöpfung, innerer Friede, Vergebung, Selbstverwirklichung und Gotteserkenntnis – werden mit seiner Aktivierung erfüllt. Dieser Mensch hat sogenanntes geistiges Eigenlicht!

Die drei Kategorien von Menschen

Auf dem Weg zum vollen Bewusstsein beleuchten wir ja auch unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Diese Reflexion wird uns immer wieder begleiten, wenn wir neue Menschen bzw. bislang unbekannte Charakterzüge an Bekannten kennenlernen! Stets aufs  Neue dürfen wir uns dann fragen, aus welchem Grund wir den einen ansprechend finden und den anderen weniger! Warum ein lieber Bekannter mit seiner Art und Weise, wie er sich in einer Situation verhält, Unmut oder euphorische Zustimmung bei uns auslöst? Die Philosophie hinter Raidho liefert hierfür vielleicht einen Ansatz, der uns zumindest vor dem vorschnellen Bewerten anderer bewahrt!

Demnach lassen sich die Menschen in drei  Gruppen einteilen: Leib-Menschen, Leib-Seele-Menschen und Leib-Seele-Geist-Menschen!Leib Seele Geist

Die Leib-Menschen leben nur um ihre irdischen Neigungen zu befriedigen. Ihre seelischen Neigungen erschließen sich Ihnen nicht, Belange anderer ignorieren sie und finden es absolut abstrus, Tieren emotionale und geistige Fähigkeiten zuzugestehen.

Ein Leib-Seele-Mensch fühlt seine seelischen Neigungen und möchte diese auch in sein Leben integrieren. Ihm sind die Empfindungen seiner Umwelt wichtig. Zuneigung und Hilfsbereitschaft gegenüber anderen bewegen ihn, seine körperlichen Neigungen zurückzustellen.

Der Leib-Seele-Geist-Mensch hat sich die spirituelle Kraft des 7. Chakras erschlossen!  Dadurch kann er wahre Werke der Liebe schaffen! Arbeitet ein solcher Mensch mit einem Pferd, so arbeiten wahre Partner miteinander: Der Mensch gibt dem Tier die gewünschte Führung und kann umgekehrt auf dessen zuverlässige Mitarbeit bauen!

Bezugspunkt sein

Der erste und zugleich wichtigste Schritt, um zum Bezugspunkt für unsere Umwelt zu werden und damit wahre Führungsqualität zu erlangen, ist, dass wir uns diesen Anspruch bewusst machen! Solange wir nämlich über unsere Gedanken, unseren Willen, das Fühlen und das Handeln nicht eindeutig ausdrücken, dass wir das Regiment in unserem Leben führen, können wir für unsere Umwelt auch keine Führungsperson sein! Die Mitmenschen lassen sich eventuell noch von hohlen Phrasen beeindrucken, aber Tiere, die unsere Energiebild wahrnehmen, können wir nicht täuschen.

Stellen wir ihnen gegenüber den Führungsanspruch ohne die entsprechende energetische Verfassung, sind Stress und Frust quasi vorprogrammiert! Diese Unstimmigkeit in der “Gesamtaussage” verunsichert das Tier! Es reagiert respektlos, unkonzentriert oder unmotiviert.

Bei allen Lehren über den Umgang mit Pferden geht es letztlich um Bewusst-werden und Bewusstsein! Nur so wird eine echte Beziehung zu den Tieren möglich. Im Alltag erschließen wir uns durch volles Bewusstsein unsere Talente und Fähigkeiten. Dadurch werden wir frei und können ganz authentisch und selbstbestimmt leben.

Durch Bewusstsein wird alles möglich

Zur AktiviGeisterung des Scheitelchakras gibt es keine bestimmten Übungen mit dem Pferd. Durch unser völlig bewusstes Handeln, können wir kreativ werden und unser Tun erhält die neue Qualität der Präsenz! Natürlich kann es uns passieren, dass wir doch mal wieder ins Denken verfallen. Dann werden unsere Anweisungen und Einladungen keine Wirkung beim Pferd haben.Und wir dürfen gerne etwas mehr Bewusst-sein!!

Buchtipps zum Thema:

 

  

 

 

 

 

Mops-mit-Spielzeug

Beruf: Begleit-Hund

“Wir sind immer zusammen”

Diese Aussage hört man immer häufiger. War der Hund früher Jagdgehilfe oder Wächter über Haus und Hof, so ist er heute Sozial-Partner. Die Großfamilien gibt es nicht mehr und die Bindungen zwischen den Menschen werden zunehmend digitaler. Viele wählen das Lebensmodell Single! Sei es nun freiwillig oder unfreiwillig. Sie kommen dann  früher oder später an den Punkt, an dem die Einsamkeit unerträglich wird oder ihr Körper ihnen zeigt, dass die Flucht in den stressigen Job  und den täglichen Run von einem zum nächsten Termin nicht die Lösung ist.

Der gute Rat von Ärzten und Therapeuten ist dann oftmals, einen felligen, bellenden Gefährten anzuschaffen. Von der Sache her ist das richtig, denn ein Hund möchte mindestens dreimal täglich seinen Auslauf und holt einen auch sonst gerne aus dem alltäglichen Gedankenkarussell: Indem er seine Spielsachen herbei schleppt, einen einfach anstupst und gekrault werden möchte oder -bei ganz stark “verkopftem” Herrchen oder Frauchen- einfach öfter mal das macht, was er möchte und nicht das, was er soll!

Aus eigener Erfahrung bestätige ich ebenfalls, dass man in Begleitung eines Hundes viel häufiger ins Gespräch kommt. Zugegeben – auf manches davon könnte ich gut und gerne verzichten! Meistens ist es allerdings ganz nett und es kommt zumindest für den Moment ein Kontakt zustande, den es sonst nicht gegeben hätte.

Kluge Chefs  machen es an immer mehr Arbeitsplätzen möglich, den Hund mitzubringen, weil sie Herrchen und Frauchen als verantwortungsvolle, zuverlässige Mitarbeiter schätzen.

Bürohund

Wenn wir uns den Alltag so einrichten, dass der Hund immer bei uns sein kann, sollten wir auch den Hund “fragen”, ob das für ihn passt. Denn längst nicht alle Hunde können mit Telefongeklingel, häufig wechselnden Personen und der Atmosphäre von Geschäftigkeit bis hin zum Stress umgehen. Da hilft nur Ausprobieren und gutes Beobachten!

Ruhig daliegen bedeutet nicht unbedingt Ruhe

Wenn Sie das Experiment “Büro- und Geschäftshund” wagen, Ihr Gefährte allerdings mit nervösem Rumlaufen oder anderen “Störaktionen” Ihnen zeigt, dass das gar nicht seinen Vorstellungen entspricht, akzeptieren Sie es! Seien Sie froh, dass Sie so ein unmissverständliches Feedback bekommen und organisieren Sie sofort um!

Schwieriger ist es nämlich mit einem Tier, das sich gehorsam auf seinen Platz legt und gänzlich unauffällig auf das Treiben in seinem Umfeld reagiert. In diesem Fall müssen Sie genauer hinsehen: Ist das Tier wirklich entspannt? Findet es Ruhe und kann entspannt schlafen? Oder ruht nur der Körper aber die Augen verfolgen jede Bewegung? Selbst wenn Ihr Begleiter die Augen geschlossen hat, sollten Sie sich in dieser Phase des Ausprobierens die Zeit nehmen, um seine Körperhaltung  zu studieren. Kann diese Position bequem sein? Ist er wirklich entspannt oder doch noch auf dem Sprung? Wir dürfen nicht vergessen, dass das Sehen für den gesunden Hund eher eine Ergänzung bzw. Bestätigung dessen ist, was er schon längst gerochen und gehört hat! Ihr Tier wird es Ihnen danken, wenn Sie sehr sensibel auf das leiseste Anzeichen von Unbehagen reagieren!

Work-Life-Balance 16:8 – nur andersherum

Der Begriff “Work-Life-Balance”  ist mir an sich suspekt, da er impliziert, dass Arbeit etwas außerhalb  des eigentlichen Lebens ist. Wenn wir noch weiter interpretieren, wird Arbeit dadurch zwangsweise zu etwas  deklariert, was keinen Spaß macht und uns Lebenszeit stiehlt. Allein darüber könnten wir uns vermutlich seitenweise auslassen!schlafender-Hund

“Work-Life-Balance” definiere ich im aktuellen Zusammenhang als das Verhältnis von wacher Aktivität zu Ruhe und Schlaf. Auf den ersten Blick scheinen Mensch und Hund da sehr gut zusammen zu passen, denn bei beiden liegt ein Verhältnis von 16 zu 8 Stunden vor. Wie so oft versteckt sich das Problem im Detail: Beim Menschen ist das Konzept von 16 Stunden Aktivität und 8 Stunden Ruhe gängig. Physiologisch für unsere Vierbeiner sind eher 8 Stunden Aktivität und 16 Stunden Ruhe!! Kommt Ihr Hund also an Ihrem Arbeitsplatz nicht zur Ruhe, kommt er ziemlich schnell “auf den Hund”!!

Artgerechte Beschäftigung: Ja gerne, aber mit Maß und Ziel

Vor einigen Jahren beklagten Zuchtverbände und Tierärzte noch, dass viele Hundebesitzer ihren Tiere nicht ausreichend Möglichkeit gäben, sich zu bewegen. Von weiteren Aktivitäten, die Geschicklichkeit und Köpfchen erfordern, ganz zu schweigen. Heute scheint das vielfältige Angebot an Aktivitätsmöglichkeiten eher das Problem für unsere Bellos und Fiffis zu sein! Nachdem er den Arbeitsalltag mit uns gemeistert hat oder seinen Job als Familienhund getan hat, regt sich unser Gewissen und fordert uns auf, sich Zeit nur für den Hund zu nehmen. Wiederum prinzipiell richtig, denn artgerechte Beschäftigung à la schnüffeln, apportieren, mit Artgenossen spielen, buddeln oder einfach nur -aus unserer Sicht völlig sinnfrei-  auf einer Wiese herum rennen, brauchen unsere Hunde!

Was sie definitiv nicht brauchen, ist ein prall gefüllter Terminkalender! Wenn derselbe Hund pro Woche in verschiedenen Gruppen oder Einzeltrainings Obedience, Agility und Mantrailing macht und am Wochenende noch eine stramme Wandertour zu bewältigen hat, ist die Überlastung garantiert! Behalten Sie immer das Verhältnis 16:8 im Hinterkopf! Wie viel von den 8 Stunden Aktivität sind heute noch übrig? Übrigens: Vielleicht haben Sie auch ein Modell, das ein Ruhe-Aktivitäts-Verhältnis von 18 zu 6 Stunden oder gar von 20 zu 4 Stunden benötigt! Auch das ist noch normal!

 

“Zu viel” hat verschiedene Gesichter

Auch bei Hunden gibt es die klassischen Symptome von Übermüdung und Burn-Out: Es geht einfach gar nichts mehr. Zu jedem Spaziergang braucht es eine extra Einladung.  Das Tier ist durchgängig unmotiviert, träge und lustlos. Oftmals sogar richtig übel launisch  gegenüber Menschen und Artgenossen!

So wider jeglicher Natur es scheint, gibt es aber auch – vor allem bei Hunden, die im klassischen Gehorsam ihre Erfüllung finden- das Erscheinungsbild des “Workaholic”! Sobald einem solchen Hund  keine Aufgabe gestellt wird, beschäftigt er sich selbst, weil allein durch die Beschäftigung das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet wird. Das hört sich zunächst relativ harmlos an, aber natürlich ist so  ein Dopamin-Junkie weit entfernt von seiner natürlichen  Ruhe-Aktivitäts-Balance! Mit einem nervösen Dauerbeller, einem  Ball-Junkie oder einem Schattenjäger im Haus, sind aber auch die zwei- und vierbeinigen Mitbewohner ziemlich schnell am Ende.

In beiden Fällen müssen Sie knallhart für Ruhe sorgen! Schaffen Sie einen Rückzugort für den Hund und stellen Sie jegliche Reize aus der Umgebung ab! In fortgeschrittenen Fällen ist wirklich ein separates, abgedunkeltes Zimmer mit einer Hundebox das Beste! So schwer es -vor allem bei einem “Workaholic”- ist: Schicken Sie Ihren Hund konsequent für einige Stunden auf diese Ruheinsel und machen Sie allen klar, dass niemand ihn dort stören darf.

Falls Ihr Hund Schwierigkeiten mit dem Alleinsein hat, kann eine Babygitter-Tür helfen. Auf diese Weise bleibt der Hund in “seinem” Zimmer, hört aber die ganz normalen Geräusche aus der  übrigen Wohnung. Das geschlossene Gitter an der Tür signalisiert außerdem zumindest allen menschlichen Mitbewohnern, dass Bello nun Ruhezeit hat!

 

Kuh, Ohr

Raidho Healing Horses: Intuition – das Navigationssystem in unserer Seele – Modul 6

Das Stirn-Chakra = Auge der Seele

Das Stirn-Chakra wird auch “Drittes Auge” oder Auge der Seele“Auge der Seele” genannt. In der asiatischen Lehre wird das Sehen mit dem dritten Auge, also mit dem “Verstand der Seele” sehr betont. Es ist in etwa gleichzusetzen mit dem, was wir  in der westlichen Welt unter Intuition verstehen!  Die Fantasie, das Gedächtnis, die geistige Klarheit, die Selbsterkenntnis und die Wahrnehmung in jeglicher Form werden ebenfalls dem Stirn-Chakra (= 6. Chakra) zugeordnet. 

Die innere Stimme: Das hilfreiche Flüstern der Seele im täglichen Lärm

OhrWie wichtig Zuhören ist, haben wir im Beitrag zum 5. Chakra erfahren. Diese Fähigkeit wird nun noch wichtiger für uns, da wir nur durch gutes Zu- und Hinhören unsere innere Stimme im Lärm des Alltags überhaupt wahrnehmen. Leider sind nämlich die Stimmen anderer Menschen und die unserer unerlösten Teilpersönlichkeiten im Vergleich zu ihr die reinsten Schreihälse! Wenn wir uns die Mühe machen, genau hinzuhören, die verschiedenen Stimmen in uns einzuordnen und zu selektieren, werden wir bald sehen, dass auf die innere Stimme Verlass ist. Sie möchte uns leiten und führen, damit wir im richtigen Moment das Richtige tun können!  

Zu strenge Planung untergräbt jegliche Intuition

Kennen Sie das: Sie haben einen ganz konkreten Plan und haben sich jeden einzelnen Schritt genau überlegt um ihn zu realisieren. Das kann nur gut werden und alle werden begeistert sein, weil schließlich haben Sie ja so viel Hirnschmalz darauf verwendet, alles zu planen! Und was passiert? Zunächst ist alles wunderbar: Unser Gegenüber, sei es nun Mensch oder Tier, macht prima mit und ist von den neuen Ideen ganz angetan. Je  länger und intensiver wir jedoch unseren Plan streng weiterverfolgen, umso gelangweilter oder hektischer wird unser Partner. In jedem Fall wird die Zusammenarbeit immer schwieriger! Wir selbst sind dann frustriert und die Situation schaukelt sich im Extremfall so weit auf, dass keiner mehr Lust hat, mit dem Anderen zu arbeiten. Was ist passiert? Wir sind zu sehr unserem Verstand und zu wenig unserer Intuition gefolgt! Der Verstand erfasst allerdings nur einen sehr kleinen Teil der gesamten Realität. Verlassen wir uns ausschließlich auf ihn, schränken wir uns also massiv selbst ein!

Wie wir die Intuition “zu Wort kommen lassen” können

Auch wenn es am Anfang schwierig ist, versuchen wir inne zu halten und ruhig zu werden. Wir lassen unser Gegenüber auf uns wirken! Welchen Eindruck macht der Mensch oder  das Tier auf uns? Vergessen Sie alle Lektionen und Handlungsmuster, die Sie in der Vergangenheit angewendet haben! Versuchen Sie die Gemütslage des Partners zu erspüren. Woran könnte er jetzt gerade Freude haben? Wenn Sie nicht augenblicklich eine “Antwort” bekommen, seien Sie bitte geduldig mit sich, dem Anderen und dieser völlig neuen Situation! Ihr Gegenüber ist auch in Muster eingefahren! Es muss erst einmal realisieren, dass Sie nun einen ganz anderen Ansatz verfolgen, Ihren ursprünglichen Plan hintenanstellen und ihm “zuhören”! Auch während der weiteren Arbeit hören wir immer auf die Stimme unserer Seele in uns! Kommen wir nicht weiter, so warten wir ebenfalls ruhig ab, bis die nächste Intuition kommt. Obwohl es rational nicht zu erklären ist, kommen auf diese Weise immer Lösungsansätze und Handlungsoptionen zu uns! Haben wir erst einmal Vertrauen in die Methode, wählen wir Mittel und Wege, die unser Verstand kategorisch ausgeschlossen hätte.

Das Empfinden tritt vor Muster und Arbeitstechniken

Beim Üben mit dem Pferd bedienen wir uns nicht länger irgendwelcher Handlungsmuster und Arbeitstechniken. Wir haben dieses Wissen zwar im Hinterkopf, stellen unser Empfinden aber davor! Nur die Grundregel “Wer bewegt wen?” besteht weiterhin! So lernen wir in den Übungen, die innere Stimme immer besser wahrzunehmen. Dadurch verfeinert sich unsere intuitive Fähigkeit weiter und wir können sie auch immer mehr in unserem Alltag einsetzen. Potenziale, die jahrelang ungenutzt in uns schlummerten, bekommen nun endlich die Chance, sichtbar zu werden!

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Ernennung zur “Zertifizierten Bioresonanz-Therapeutin (VET) nach Paul Schmidt”

Seit 04.03.2018: “Zertifizierte Bioresonanz-Therapeutin (VET) nach Paul Schmidt”

Nach bestandener Prüfung bin ich nun seit dem 04.03.2018 “Zertifizierte Bioresonanz-Therapeutin (VET) nach Paul Schmidt”!! Damit haben Sie nun die Möglichkeit, gezielt Ihr Tier von mir schwingungsmedizinisch analysieren und therapieren zu lassen. Dieses Angebot gilt auch für Großtiere, da mein Bioresonanz-Gerät portabel und akkubetrieben ist. Damit kann es auch im Stall und auf Weide zum Einsatz kommen!

Neben der klassischen Anamnese des Tieres, werde ich meine Patienten mit Hilfe der Bioresonanz künftig auch “energetisch” erfassen. Dadurch kann die Therapie noch individueller und schonender erfolgen. Akute Fälle werden, nach der fachgerechten Erstversorgung, ebenfalls von der Schwingungsmedizin profitieren!

Ich freue mich darauf, Ihr Tier mit dieser umfangreichen und doch sehr individuellen Methode zu behandeln.  Um einen ersten Eindruck von der Bioresonanz zu bekommen, sehen Sie sich doch das Video der Firma Rayonex an.

Hier ein etwas längeres Video über die Bioresonanz nach Paul Schmidt von Rayonex:

Imagefilm Rayonex Biomedical GmbH DE
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Weiterbildung ist unsere Chance

Fort- und Weiterbildung ist für uns alternative Therapeuten ein Muss. Denn nur mit Kompetenz und Wissen können wir dafür sorgen, dass der Weiterbildungalternativmedizinische Ansatz  mehr Akzeptanz findet.  Die Fülle an naturheilkundlichen Behandlungsmethoden bietet jedem Therapeut neue Denkansätze, die er in seine Arbeit integrieren möchte. So erging es mir mit der Bioresonanz nach Paul Schmidt.

Bereits während der Ausbildung zur Tierheilpraktikerin hat die Schwingungsmedizin mich begeistert. In Zusammenarbeit mit Dorothee Busch von der Mobilen Tierheilpraxis Busch, die sich schon länger mit der Methode beschäftigt, konnten schon einige meiner Patienten von der Analyse durch die Bioresonanz profitieren.

5-Tage-Seminar an der Paul-Schmidt-Akademie

Nun war es aber für mich an der Zeit, mich selbst in die Einzelheiten der Methode einzuarbeiten! Wer könnte einem da mehr helfen als die Experten, die kontinuierlich daran forschen und weiterentwickeln? Diese wertvolle Arbeit leisten die Mitarbeiter der Rayonex Biomedical GmbH  in Lennestadt im Sauerland. In der angegliederten Paul-Schmidt-Akademie werden interessierte Anwender und Therapeuten über fünf Tage hinweg  in Theorie und Praxis  geschult! Zum Schluss wird das erlernte Wissen in einer Multiple-Choice-Prüfung abgefragt!

Vom 28. Februar bis 04. März 2018 durfte ich als Teil einer Kleingruppe aus Heilpraktikern, Tierheilpraktikern und Ärzten in die Welt der Schwingungsmedizin eintauchen. Trotz der nahezu störungsfreien Atmosphäre in den Sauerland-Pyramiden, rauchten die Köpfe angesichts des geballten Inputs an Wissen!

Raidho, 5. Chakra, kommunizieren

Raidho Healing Horses: Kennst und lebst Du Deine Wahrheit? – Modul 5

Evolution und Entwicklung des Geistes

Alle Mineralien, Pflanzen, Tiere und auch der Mensch mit Körper und Seele sind aus den gleichen Feinstoffen aufgebaut! “Feinstoff” hat dabei die Bedeutung von Eigenschaft oder Fähigkeit! Es gibt weniger ausdifferenzierte (“gröbere”) Feinstoffe, welche die Körper von Pflanzen, Tieren und Menschen bilden. Dem gegenüber stehen hochsensible, sehr ausdifferenzierte Substanzen, die Seelen bzw. Instinkte formen. Wir dürfen uns also jeden Instinkt als eine Art “Behälter”, der mit bestimmten Eigenschaften gefüllt ist, vorstellen. PulverDas Wesen, dem dieser Instinkt innewohnt, kann daran nichts ändern! Vielmehr reifen die Eigenschaften durch das Leben in einer Gattung. Stirbt das Wesen, werden die Eigenschaften und Fähigkeiten wieder “frei” und können sich mit anderen “gestärkten” Eigenschaften in einer höheren Gattung neu kombinieren. Auf diese Weise dauert eine Weiterentwicklung sehr lange! Die  höchste Stufe der natürlichen Evolution ist der Mensch! Jedoch ist auch auf dieser Stufe noch eine Weiterentwicklung möglich: Diese führt vom “zweidimensionalen” Leib-Seele-Wesen zum “dreidimensionalen” Leib-Seele-Geist-Wesen! Der Weg aus dem Unbewussten durch Willen  und Verstand zur Bewusstheit zu gelangen, steht alleine dem Menschen offen! 

Kehrseite dieser Medaille ist allerdings, dass wir uns auch genau so frei gegen diese göttliche Ordnung entscheiden können! Unsere Evolution aus dem Tierreich hält uns die Möglichkeit offen, mit den hochentwickelten Säugetiere ohne Worte zu kommunizieren. Dazu müssen wir nach und nach unsere Chakren stärken und in Ordnung bringen, um so dann Teil der göttlichen Ordnung zu sein.

Marotten unserer Tiere als Spiegelbild unserer Fähigkeit zur Kommunikation

Viele Tiere, besonders Pferde, erschrecken vor allem Möglichen. Die Arbeit mit ihnen wird dadurch sehr anspruchsvoll, manchmal sogar gefährlich. Betrachten wir dieses Verhalten aber doch mal weniger als Marotte und viel mehr als Spiegelbild unseres Verhaltens oder den Versuch, uns auf einen Missstand aufmerksam zu machen! Wie kommunizieren wir denn mit dem Tier? Meinen wir es wirklich ernst mit dem, was wir von ihm verlangen? Oder befehlen wir nur mit Worten und unser Kopf ist ganz woanders? Sind wir eindeutig und beharrlich genug in unserer Gesamtaussage? Oder spürt das Tier, dass es nur lange genug nicht reagieren muss, damit wir aufgeben? Unsere Forderung wird damit zur netten Option degradiert, der das Tier nach Belieben folgt oder nicht!

SicherheitIm Umgang mit Pferden ist die oberste Wahrheit: “Ich, der Mensch, kann Dir, Pferd, Sicherheit geben!” Kommunizieren wir das allerdings durch unsere energetische Ausstrahlung nicht glaubhaft, wird ein ängstliches, nervöses Pferd noch schreckhafter. Vermutlich werden wir dann auch in unserem täglichen Leben nicht so wahrgenommen, wie wir gerne möchten. Wie können wir das ändern? Der erste und zugleich wichtigste Schritt ist, dass wir uns unserer persönlichen “Wahrheit” bewusst werden! In vier Schritten kommen wir diesem inneren Schatz auf die Spur: 

  1. Akzeptieren Sie das, was momentan ist
  2. Erkennen Sie Ihre tiefsten Wünsche
  3. Geben Sie diesen Wünschen Raum, denn dadurch werden Talente sichtbar, die Sie bisher nicht kannten
  4. Überprüfen Sie, ob Sie das, was Sie sich wünschen, wirklich wollen

Wir kommunizieren immer!

Bereits ganz am Anfang hatten wir gesagt, dass nur 7% der Kommunikation mit Worten erfolgt, die übrigen 93% verteilen sich auf verschiedene nonverbale Ebenen, die uns zum größten Teil unbewusst sind. Worte haben also – entgegen der gängigen Einschätzung- ein sehr geringes Gewicht, unser “energetischer Ausdruck” ist viel entscheidender! Das gilt übrigens nicht nur in Mensch-Tier-Beziehungen, sondern auch in Mensch-Mensch-Beziehungen! Denken wir diesen Gedanken konsequent weiter, ist es also unmöglich, nicht zu kommunizieren!

KommunikationUnsere Kommunikation umfasst Worte, Gedanken, Gefühle, unsere Erwartungen, unseren gesamten Körperausdruck, unsere gesamte Wahrnehmung und im besonderen Maß unsere Art zuzuhören! Denn wirklich zuhören, bedeutet den anderen mit all unserem Sein aufzunehmen.  Das hört sich einfach an, aber achten Sie in Ihrem nächsten Gespräch mal darauf, wie viele Stimmen in Ihnen das Gehörte bewerten, Antworten, Lösungen und Ratschläge einflüstern und trotz der Unterhaltung Ihre eigenen Gedanken “weiterbearbeiten”. Die Kunst des wirklichen Zuhörens ist, diese Stimmen zum Schweigen zu bringen und innerlich leer und still zu werden! Lassen wir das “Gequatsche” nämlich zu, sind wir ausschließlich bei uns selbst!

Das wirkliche und umfassende Zuhören ist auch für die Arbeit mit dem Pferd wichtig: Geben wir ihm vor der Übungsstunde die Möglichkeit, uns durch seinen gesamten Ausdruck seine Verfassung mitzuteilen, können wir das Training und die Übungen darauf anpassen. Auf diese Weise werden beide Seiten Freude an der gemeinsamen Arbeit haben!

Das ganze Leben nur ein Theater? Unbewusstes Rollenspiel oder Authentizität- wir dürfen uns entscheiden

Wenn konditionierte Energien in uns die Oberhand haben, schlüpfen wir meist unbemerkt in Rollen. Je nach Situation mimen wir dann das Opfer, den Retter, den Unnahbaren oder den Verfolger bzw. Einschüchterer. Dieses Rollenspiel verhindert, dass wir aus unserer authentischen Seins-Ebene heraus leben. Es gibt zwei Rollenpaare: So ziehen  Opfer und Retter einander  genauso “magisch” an wie  Unnahbarer und Verfolger! Wir sprechen  hier allerdings nicht von wahrer Zuneigung, sondern von einem  Bedürfnis nach Ergänzung, um die jeweils eigene Rolle noch besser spielen zu können.

Davon können wir uns nur befreien, wenn wir in unsere Mitte gehen und bewusst die Fäden unseres Lebens in die Hand nehmen. Lassen wir uns bewusst darauf ein, das Leben  zu erfühlen, bekommen wir mehr mit und müssen keine Rollen mehr spielen. Unter Menschen, die ein Stück dieses Weges gegangen sind, gibt es weder Wertung noch Rollenspiele, sondern nur “sein”. Solche freien und authentischen Menschen müssen nicht bei zwischenmenschlichen Dramen mitspielen. Ihre neue  Art der Energie birgt vielmehr die Möglichkeit, Klarheit und Sanftmut in die Welt zu bringen.

Auch Pferde lieben diese Energie an uns. Wir sollen sie leben, wenn wir mit Menschen oder Tieren kommunizieren. Sie verhindert außerdem, dass wir Teil von zwischenmenschlichen Dramen werden und ermöglichen  uns ein Leben in Freude, Fülle, Gesundheit und Glück.

Pferde decken Rollenspiele auf

Da Rollen nichts anderes als zusammengefügte Pakete konditionierter Energie sind, können Pferde uns genau zeigen, ob wir gerade “schauspielern” oder nicht. Sie reagieren fast schon allergisch auf konditionierte Energie, wie wir bereits bei der Bearbeitung der vorhergehenden Chakren festgestellt haben! Wenn sich unsere Mitmenschen auch von unsere perfekten Inszenierung täuschen lassen, das Pferd ist unbestechlich und reagiert auf die konditionierte Energie! Diese Spiegelung werden wir sicher nicht vergessen! Wir bekommen dadurch die Chance, zukünftig besser wahrnehmen zu können, wenn uns äußere Gegebenheiten und Situationen wieder in Rollen hineindrängen möchten. Damit haben wir auch die Möglichkeit zur bewussten Entscheidung!

Liebe und Weisheit- die zwei höchsten Qualitäten

Die  Kombination von Liebe und Weisheit ist der  Schlüssel zur gewaltfreien Kommunikation und für ein wirkliches Miteinander. Sei es nun im Umgang  mit Menschen oder mit Tieren! Liebe in der Pferdearbeit bedeutet Sanftmut, Weisheit  wird mit Klarheit “übersetzt”. Wichtig ist, dass die beiden QualitätenSanftmut und Weisheit zusammen wirken! Sanftmut alleine würde ausgenutzt, Klarheit ohne Liebe bzw. Sanftmut wäre hart und kalt! Ein  Mensch, der beides umsetzen kann, wird vom Pferd als potentieller Anführer anerkannt. Keine Form der physischen Kraft bewirkt, dass sich ein so starkes Wesen wie ein Pferd so willig fügt! Es folgt der Sanftmut und Klarheit ganz natürlich und kann sich unter ihrem Schutz sogar weiterentwickeln.

Praktische Umsetzung

Um dem Pferd zeigen und kommunizieren zu können “Du brauchst keine Angst haben, solange ich bei Dir bin, kannst Du unbesorgt  und ruhig bleiben!”, konfrontieren wir es mit Situationen und Gegenständen, die es als “eventuell gefährlich” einstufen wird. Konkret heißt das: Das Tier soll über eine Plane gehen oder ein Regenschirm wird neben ihm aufgespannt. Fähnchen oder Aluminiumstreifen flattern und knistern im Wind.

Je nach Reaktion des Pferdes  bekommt der Übende einen Eindruck von der Qualität seiner inneren Energie und seiner Kommunikation! Denn oft denken wir, wir würden auf unser Umfeld ruhig, gelassen und sicher wirken. Dabei ist das Gegenteil der Fall! Das Üben mit dem Pferd kann uns dabei helfen, auch im Alltag mehr und mehr stimmig, klar und eindeutig  zu werden.

Pferde sind mit ihrer starken Yin-Kraft ein Gegenpol zu unserer Gesellschaft, die  in der Yang-Kraft erstarrt. Sie können uns helfen, selbst wieder ausgeglichen zu sein und dem weiblichen Anteil in jedem von uns wieder zu einem angemessenen Stellenwert verhelfen.

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