Raidho Healing Horses: Gardasee

Raidho Healing Horses: Einige Eindrücke… Modul 1


Video von Sonja in Gargnano, bei den Raidho Healing Horses

Mehr als nur eine Fortbildung  Chakren

Als aufmerksamer Besucher meiner Seite haben Sie vor Ostern  sicher meinen Hinweis gesehen, dass ich zur Fortbildung am Gardasee war. Doch es war viel mehr: In den sechs Tagen sind die Raidho Healing Horses erste Schritte zu einem bewussteren Leben mit uns gegangen. Die Seminarleiterin Alexandra Rieger hat die Ausbildung zum Raidho-Trainer selbst konzipiert. Die Grundlage dafür ist die Lehre von den sieben Energie-Chakren.

Wir leben weitgehend unbewusst

Gleich zu Beginn haben wir erfahren, dass wir größtenteils unbewusst leben: Nur 7% unseres Seins erfassen wir mit dem Verstand und steuern es bewusst. Die anderen 93% laufen von uns völlig unbemerkt ab. Und genau diese unbewusste Seite ist die Kommunikationsebene, die unsere Tiere verstehen!! Mit unserem rationalen Denken können Tiere gar nichts anfangen! Wie können wir also zu mehr Bewusstsein im Unbewussten kommen? Eine Möglichkeit für mich ist die Arbeit mit Raidho Healing Horses.

Geerdet sein durch “Wurzelatmung”

Diese Übung ist ein wichtiger Bestandteil von Raidho Healing Horses

Die zentrale Übung um Standfestigkeit zu entwickeln und für das Pferd “sichtbar” zu werden, ist die “Wurzelatmung“: Wir stellen uns vor, dass aus unseren Fußsohlen Wurzeln in die Erde wachsen. Sie geben uns Halt und zusätzlich die Möglichkeit, Spannungen, die sich in uns aufbauen, über sie in die Erde zu entlassen.

Wie das geht? Zunächst zeichnen wir mit einem Stock oder einem Stick* einen gut erkennbaren Kreis um uns auf den Boden. Das ist unser Individualraum!! Wir stellen uns dann mit geschlossenen Augen in das Zentrum dieses Kreises und legen unsere Aufmerksamkeit auf unsere Atmung: Beim Einatmen stellen wir uns vor, dass wir über Wurzeln an unseren Fußsohlen Energie aufnehmen, die bis in den Kopf steigt. Beim Ausatmen lassen wir über dieselben Wurzeln alle Anspannungen, alles Verbrauchte, was uns belastet, in die Erde. Das kann etwas dauern! Geben Sie sich die Zeit!  Mit jedem Atemzug werden unsere Wurzeln immer länger und kräftiger! Durch das bewusste Atmen kommen wir in die “neutrale Position”- die vollständige Entspannung. Diese ist wichtig für die Arbeit mit Tieren, aber fast noch wichtiger für das tägliche Leben!

Grenzen erkennen und respektieren

Sobald wir die “neutrale Position” erreichen, werden wir für das Tier energetisch wahrnehmbar und können eine Beziehung zu ihm aufbauen. Das Ziel der ersten Übungen mit dem Tier ist, dass der aufgezeichnete Individualraum um uns gewahrt bleibt. Das Tier darf sich auf keinen Fall dauerhaft darin aufhalten! Betritt es ihn, schicken wir es konsequent wieder hinaus! Dabei muss uns aber immer klar sein, dass das Tier nicht absichtlich in unseren Raum tritt, um uns zu testen: Wenn es sich darin aufhält, existiert dieser Raum bislang nur Grenzenauf unseren gedanklicher Ebene und nicht auf energetischer! Wir sollten uns dann sofort nochmals mit der Wurzelatmung erden und uns folgende Fragen stellen: Stehen wir wirklich mit unserem ganzen Willen hinter dem, was wir vom Tier verlangen? Oder sind wir abgelenkt? Vielleicht auch selbst von unserem Tun nicht überzeugt? Fühlen wir denn selbst die Grenzen, die wir da “verteidigen” wollen? Wenn da Unsicherheiten auftauchen, ist klar: Unsere Absicht ist noch eine reine Gedankenkonstruktion! Eine sehr wichtige Einsicht, die ich bei Raidho Healing Horses zuerst lernen musste!

Gehen wir jetzt gedanklich noch mal einen Schritt weiter in unsere zwischenmenschlichen Beziehungen: Wie oft überschreitet irgendwer ungefragt Ihre Grenzen! Wie oft sagen Sie “ja” und meinen “nein”? Genau die Anliegen und Absichten, die unser Pferd bei uns nicht wahrnimmt, nehmen auch unsere Mitmenschen nicht wahr!!!! Leider ist das zwischen Menschen weniger deutlich erkennbar. Wenn es uns gelingt, einem Tier klare Anweisungen zu geben, werden sich auch unsere zwischenmenschlichen Beziehungen verändern und verbessern! 

Sanft, aber bestimmt Grenzen setzen ist nichts Schlimmes, obwohl uns das oft so vorgegaukelt wird. Eher das Gegenteil ist der Fall: Durch eindeutige Grenzen erwerben wir uns den Respekt und die Achtung unserer Mitmenschen! Und schaffen uns selbst Platz in unserem Raum, den wir mit unserer Kreativität, unseren Wünschen und Träumen füllen können!

Dankbarkeit für das, was wir haben

Die Dankbarkeitsübung ist ein weiterer wichtiger Bestandteil von Raidho Healing Horses.

In einer Zeit, in der immer mehr als selbstverständlich angenommen wird, scheint Dankbarkeit eine zwar schönen aber veraltete Eigenschaft zu sein. Wirklich? Was “machen” wir wenn wir dankbar sind: Wir sehen in der Situation das Gute, das Schöne, das für uns Lehrreiche! Wir richten uns also auf die positiven Aspekte aus! Unsere Wahrnehmung ändert sich. Bei der Flut an negativen Meldungen, die jeden Tag über uns hereinbricht, ist schon eine ordentliche Portion an Selbsterziehung und Selbstdisziplin notwendig, um von Herzen dankbar sein zu können. Doch was gewinnen wir: Dankbarkeit erzeugt in uns Vertrauen. Dankbarkeit und Vertrauen zusammen schaffen Fülle in unserem Leben! Was heißt das nun für unsere Beziehung zum Tier und zu unseren Mitmenschen? Wenn aus unserer Dankbarkeit in uns Vertrauen entstanden ist, strahlen wir das aus. Die Lebewesen in unserer Umgebung – Mensch wie Tier- merken das und nähern sich uns ohne Skepsis.

Vertrauen – Grundlage für ein zwangfreies Arbeiten

Vertrauen ist von zentraler Bedeutung für die seelische Ausgeglichenheit. Schauen wir die gewaltigen Menge an negativen Schlagzeilen, an Hiobsbotschaften und oft künstlicher Panikmache, die täglich kursieren, verstehen wir mit einem Mal, warum so viele Mitmenschen psychisch leiden: Wir speichern die schlechte EneRaidho Healing Horses: Fast wie Rakirgie, die von diesen Meldungen ausgeht, in unserer Seele und projektieren sie in unsere Außenlebensphäre. Sie werden zu unseren Überzeugungen! Und wir ziehen damit weitere negative Energie an! Da das Negative so mehr und mehr Raum in uns gewinnt, verlieren wir mit der Zeit das Vertrauen ins Leben. Tiere spüren diesen unausgeglichenen Zustand und die seelische Anspannung sofort! Besonders Pferde folgen einem solchen Menschen nicht, obwohl er oder sie vielleicht eine nahezu perfekte Arbeitstechnik hat!! Zuerst muss der Mensch völlig entspannt sein.

Bei Raidho Healing Horses habe ich Vertrauen neu gelernt, zu mir und zu den Tieren!

Disziplin – der Motor der Entwicklung

Noch so eine alte Tugend aus Omas Schatztruhe denken Sie jetzt sicher. Doch es eben tatsächlich so, dass jede Art von Entwicklung -von der Neuentwicklung in der Industrie bis zur persönlichen Entwicklung auf geistig-seelischer Ebene- ein Aneinanderreihen von vielen einzelnen kleinen Schritten ist. Und jeder dieser Schritte muss gegangen werden!! Vom Denken über das Umsetzen und das Anpassen zum Erleben! In der Beziehung zwischen Mensch und Tier sorgt Disziplin dafür, dass sich das Tier vertrauensvoll orientiert. Ohne Disziplin stellt es uns immer wieder in Frage und wird für uns unberechenbar. Daher ist Disziplin für Raidho Healing Horses extrem wichtig!

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Hier geht’s zum Bericht über das zweite Modul der Raidho Healing Horses

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