Hund im Winter spielen

So beschäftigen Sie Ihren Hund im Winter

Aktiv mit Hund im Winter

Nicht nur faul vor dem Ofen liegen

Was tun Sie und Ihr Hund im Winter? Zugegeben ein warmes Kaminfeuer und eine Kuscheldecke sind schon sehr verlockend. Besonders dann, wenn es draußen kalt ist und die Schneeflocken tanzen. Da sagen auch die meisten Hunde nicht „Nein“ und legen sich mit aufs Sofa oder vor den warmen Ofen. An besonders kalten Tagen, oder nachdem der Vierbeiner sich ausgiebig draußen ausgetobt hat, ist dagegen ja nichts einzuwenden. Nur leider ist das Rumliegen für viele Hunde die Hauptbeschäftigung zwischen dem ersten und dem letzten Wintertag. Und das liegt in vielen Fällen nicht einmal am Hund.

Hunde beim Wintersport meist unerwünscht

Viele Menschen und darunter auch viele Hundehalter wissen nicht so recht, was sie mit der kalten Jahreszeit und ihrem Hund im Winter anfangen sollen. Die meisten gehen zumindest weiterhin mit „Wuffi“ Gassi. Doch durch das eingesetzte Tausalz und den scharfkantigen Streusplitt macht der Spaziergang vielerorts nur wenig Freude. (Lesen Sie dazu mehr im Bericht: Kälte in Europa fordert Tierhalter heraus). Agilere Hunde, die im Sommer mit Herrchen oder Frauchen joggen oder Rad fahren gehen, kommen nicht mehr auf das gewohnte Bewegungspensum. Doch was tun? Weder im Fitnessstudio noch auf den Loipen, Eisbahnen und Skihängen sind die vierbeinigen Freunde erwünscht. Die Lösung sieht in vielen Fällen so aus, dass der Hund zu Hause bleibt wenn seine Menschen zum Wintersport gehen, oder sowohl Mensch wie auch Hund daheim bleiben. Spätestens im März regt sich dann Unmut über die Quittung des Winters: Eine mehr oder weniger ausgeprägte Speckrolle in der Körpermitte!

Gönnen Sie sich und Ihrem Hund einen Ausflug in den Schnee

Manchmal genügt es einfach schon, ein wenig hinaus zu fahren, um sich mit dem Winter auszusöhnen. Dorthin, wo der Schnee nicht mehr schwarz und salzgetränkt ist, sondern noch rein und weiß.

Mit „winterfähigem Stöckchen“ geht Apportieren auch im Schnee

Schwimmendes Spielzeug für Hund im Winter

Beispiel: Frisbee*

Ihr Hund apportiert gerne? Dann werfen Sie ihm doch auf der großen Schneewiese ein Stöckchen, Schneebälle oder -was ungefährlicher ist- sein Apportierspielzeug. Damit Ihr Liebling länger Freude an seinem Spielzeug hat, achten Sie darauf, dass Sie ein wasserfestes, schwimmfähiges Hundespielzeug* mitnehmen. Es durchnässt nicht und ist im Schnee gut wieder zu finden. Das schwimmfähige Spielzeug „treibt“ auch im Pulverschnee eher oben und so hat es Ihr Hund im Winter leichter es zu finden. Auch im Sommer können Sie das Spielzeug für Ihren Hund zum Spielen an Bach, Fluss oder See wiederverwenden.

Spuren im Schnee: „Mantrailing“ mal anders

Ihr Liebling ist ein absoluter Schnüffler? Dann gehen Sie doch mit ihm auf Spurensuche. Das Mantrailing* vom Sommer ist natürlich etwas witzlos, da die Spuren der Zielperson ja  weithin sichtbar sind. Aber wessen Spuren kreuzen denn den Spazierweg? Hase, Reh oder Fuchs? Wissen Sie es? Nein? Dann nehmen Sie Ihren Vierbeiner doch an die Schleppleine* und lassen Sie es sich zeigen. Ihr Hund wird sich sicherlich freuen, dass  Herrchen oder Frauchen nun mal endlich „versteht“, warum es für ihn an manchen Stellen auf und neben dem Weg so besonders interessant ist und er dort förmlich mit der Nase „kleben“ bleibt.

Mit Kind, Hund und Kegel unterwegs im Winter

Sind Kinder bei Ihrem Ausflug dabei, sind die Wildspuren der Start zu einem Winter-Familien-Erlebnis der besonderen Art. Gut für die Kleinen aufgearbeitet sind die Bücher  „Welches Tier lief denn hier?„* und „Was lebt im Wald?„* (beide erschienen im Kosmos Verlag). Entweder Sie schlagen die vorliegende Fährte gleich vor Ort gemeinsam nach, oder Sie fotografieren einen charakteristischen Ausschnitt der Fährte mit dem Handy* und ermitteln Ihren Verursacher später zusammen in der warmen Stube. 

* *

Wildtiere bitte nicht stören!

Schleppleine

Beispiel: Schleppleine*

Seien Sie allerdings im Sinne der Wildtiere umsichtig und bleiben Sie in Sichtweite zum befestigten Weg, auf Lichtungen und Freiflächen. Denn der Winter ist eine anstrengende und kräftezehrende Zeit für die Wildtiere. Darum sollten sie nicht von zwei- und vierbeinigen Spurensuchern aus ihren Verstecken im Unterholz aufgeschreckt werden.
Also bitte nehmen Sie den Hund zumindest an die
Schleppleine* und machen Sie Ihren zweibeinigen Mitsuchern klar, dass Sie alle gerade bei Mutter Natur zu Gast sind und nicht umgekehrt. Vielleicht lässt sich bei so viel Rücksichtnahme der Verursacher der Fährte ja sogar blicken. Außerdem zeigen Beispiele aus neuerer Zeit, dass wir uns nicht mehr unbedingt darauf verlassen können, dass ein Wildtier scheu ist und defensiv die Flucht ergreift.

Ausblick: Schneeschuhwandern mit Hund im Winter

Schneeschuhwandern mit Hund im Winter

Beispiel: Schneeschuhe*

Ein weiteres und sehr spannendes Thema für Ausflüge mit dem Hund im Winter ist z.B. das Wandern mit Schneeschuhen*. Hierüber werden wir in einem der nächsten Artikel noch ausführlich berichten!

Also sei gespannt was noch kommt! Und wenn dir dieser Artikel gefällt, dann aboniere doch diese Webseite oder like mich auf Facebook.

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