Pferde mit Decke

Kälte in Europa fordert Tierhalter heraus

Tiere im Winter vor Kälte schützen!

Wieder einmal jagt ein Kälterekord den nächsten! Weite Teile des Landes sind von Eis und Schnee bedeckt. Es herrscht strenger Dauerfrost mit Temperaturen zwischen -10°C und -20°C. Wenn wir unser warmes Haus verlassen, dann schützen wir uns durch geeignete Winterbekleidung. Aber was ist mit unseren geliebten Tieren? Wie können wir unsere Tiere vor Kälte schützen? Die Vierbeiner wollen, oder müssen ja auch mal raus, um ihr “Geschäft” zu machen. Oder sie stehen Tag und Nacht im kalten Stall und auf der Weide, wo sie auf den Frühling und besseres Wetter warten. Jetzt sind wir als Tierhalter gefragt, ja es ist sogar unsere Pflicht, die Tiere effektiv vor der kalten Witterung zu schützen!

Doch wie genau kann jeder von uns aktiv werden? Worauf müssen Sie achten? Und was ist das Beste für unser Tier? Diese Fragen wollen wir im nachfolgenden Artikel für Sie klären.

Tiere vor Kälte schützen am Beispiel Pferd:

Pferde sind bekanntlich sehr sensible Tiere und reagieren, je nach Rasse, auch ausgesprochen stark auf Umwelteinflüsse. Außerdem ist die Behandlung kranker Pferde sehr aufwändig und oft mit großen Kosten verbunden. Von daher investieren wir doch lieber sinnvoll in die Vorsorge und den effektiven Schutz gegen eisige Kälte!

Durch bauliche und organisatorische Maßnahmen sorgen bereits viele Pferdehalter vor. Eine Isolierung der Gebäude schützt die Stallungen gegen Kälte im Winter und zu viel Hitze im Sommer. Das Schließen offener Türen und Tore ist ebenfalls eine sehr einfache und preiswerte Maßnahme, um den Stall gegen Zugluft und schnelles Auskühlen zu schützen.

Problem: Wasser friert ein

Viele Pferdebesitzer kennen das Problem im Winter: Das in einem Kübel bereitgestellte Wasser friert ein, oder ist eiskalt! Haben Sie im Stall eine Tränke installiert, so wird auch diese in den seltensten Fällen mit warmem Wasser versorgt.  Würden Sie den ganzen Tag freiwillig Eiswasser trinken, oder an einem Eiszapfen lutschen? Vermutlich nicht – zumindest würden Sie sehr wahrscheinlich krank werden, oder recht schnell Bauchweh bekommen.

Beheizbare Tränke installieren

Tränke mit Heizung*

Tränke mit Heizung*

Eine gute Lösung muss natürlich auf die individuellen Gegebenheiten vor Ort abgestimmt werden. Daher sind verschiedene Möglichkeiten zu betrachten. Ist im Stall ein Wasseranschluss vorhanden, dann empfiehlt sich sicherlich der Einsatz einer beheizbaren Tränke*. Dafür passend ist es vorteilhaft, zusätzlich eine sogenannte Rohrbegleitheizung* zu installieren. Damit können Sie erstens die Zuleitung vor Frost  schützen und zweitens das Wasser bereits etwas wärmen. Ein solches System können Sie auch gut an einem Tankwagen anbringen. Voraussetzung ist jedoch, dass der Tank gut isoliert und ggf. sogar beheizt ist.

Isoliertes Tränkebecken für Pferde *

Gibt es im Stall kein Leitungswasser, dann wird fast immer ein Eimer, großer Kübel, oder ein einfaches Tränkebecken verwendet. Dort könnte natürlich warmes Wasser eingefüllt werden, aber das kühlt dann leider auch recht schnell wieder ab. Eine gute Möglichkeit mit der Sie das Auskühlen verhindern können, ist der Einsatz eines vollständig isolierten Tränkebeckens*. Hier können Sie vorgewärmtes Wasser für Ihre Pferde einfüllen und es wird für einige Stunden warm bleiben. Das ist schon eine gute Lösung, aber noch nicht in jedem Fall oprimal.

OK, welche weiteren Möglichkeiten gibt es? Das Wasser sollte dauerhaft und auch über Nacht beheizt werden können! Hierfür ist die Benutzung eines Warmwasserheizstabs* aus dem Camping-Zubehör ideal! Legen Sie den Heizstab einfach in das isolierte Becken und sorgen Sie für einen Stromanschluss. Durch die Isolierung des Beckens reicht ein Heizstab mit geringer Leistung vollkommen aus. Installieren Sie einfach noch eine Zeitschaltuhr*, dann sparen Sie zusätzlich Strom, weil das Becken ja eigentlich nicht 24h beheizt werden muss.

Pferdedecke schützt empfindliche Tiere vor dem Auskühlen

Tiere vor Kälte schützen mit Pferdedecke

Pferd mit großer Decke im Schnee*

Eine sehr gute Möglichkeit um empfindliche Pferde vor Kälte und dem Auskühlung zu schützen, ist sicherlich der Einsatz einer Pferdedecke*. Hier ist die Auswahl riesengroß und es ist nicht ganz einfach, den Überblick zu behalten. Optimal im Winter sind Decken mit warmem Polarfleece*. Zusätzlich kann eine wasserdichte Ausstattung mit Membrane-Textilien sinnvoll sein. Speziell dann, wenn die Tiere auch bei Niederschlag (Regen oder Schnee) im Freien stehen.

Sorgen Sie für Wärme im Stall

Wärmelampe*

Wärmelampe*

Was tun wir, wenn wir daheim auf dem Sofa sitzen und uns kalt ist? Richtig: Die Heizung aufdrehen, eine Wärmeflasche holen, oder die Heizdecke einschalten. Diesen Komfort sollten wir auch unserem Pferd bieten! Auch hier sind die Möglichkeiten wieder vielfältig. Eine sehr einfache und preiswerte Lösung stellen sogenannte Wärmestrahlgeräte* dar. Sie sind auch bekannt als Wärmelampe oder Rotlicht. Dies sind speziell für Stallungen gebaute Heizstrahler, die mit Infrarotlicht für angenehme Wärme sorgen.

Eine weitere Möglichkeit, die speziell für Pferde entwickelt wurde, sind elektrisch beheizbare Pferdedecken*! Die Vorteile einer Pferdedecke wurden ja schon weiter oben ausführlich erläutert. Eine beheizte Pferdedecke ist aber nicht einfach nur ein großes Heizkissen! Die aktuell erhältlichen Modelle sind nämlich mit einem leistungsfähigen Akku ausgerüstet! Damit sind Sie für einige Stunden unabhängig von der Steckdose und ermöglichen so dem Pferd eine optimale Bewegungsfreiheit!

Tiere vor Kälte schützen am Beispiel Hund:

Der Hund ist ja bekanntlich der beste Freund des Menschen! Und als solcher sollte er auch entsprechend gut behandelt und im Winter vor Eis und Kälte geschützt werden. Da sich die meisten Hunde zusammen mit dem Herrchen im Haus aufhalten, gilt die besondere Aufmerksamkeit dem Gassi gehen.

Hundemantel bei eisigen Temperaturen

Hund mit Wintermantel*

Hund mit Wintermantel*

 Speziell Hunde mit kurzem, oder frisch geschnittenem Fell sind im Winter schutzlos gegen eisige Temperaturen und frieren sich oft “einen Wolf”. Hier kann ein Hundemantel* sinnvoll sein! Oft sind diese mit Signalfarben und Leuchtstreifen für mehr Sicherheit ausgestattet. Achten Sie darauf, ob Ihr Hund im Freien zittert, friert oder den Schwanz einzieht. Dann ist es ihm wohl zu kalt! Aber nicht jeder Hund liebt solch ein Mäntelchen! Manche hassen es und kommen sich vermutlich einfach nur “blöd” vor. Im letzteren Fall sollten Sie ihren Hund nicht zwingen, den Mantel ständig zu tragen. Je nach Rasse und Dichte der Behaarung ist ein Mantel auch gar nicht oder erst bei sehr starkem Frost nötig.

Gefahr Streusalz: Pfoten effektiv schützen

Balsam für die Pfoten*

Balsam für die Pfoten*

Ein Problem das alle Hundehalter zur Genüge kennen, dürfte sicherlich das allseits beliebte Tausalz sein! Die Hunde schlecken das Salz ab und bekommen oftmals Durchfall. Die Pfoten der Hunde werden spröde und rissig. In manchen Fällen kommt es sogar zu schmerzhaften Entzündungen! Hier helfen eigentlich nur regelmäßige Kontrolle, Reinigung und Pflege der Pfoten mit einem speziellen Pfotenbalsam*. Sehr oft ist Bienenwachs enthalten, das schützt die Haut vor dem austrocknen und auch vor dem aggressiven Salz.

Tiere vor Kälte schützen mit Schuhen für Hunde

Schuhe für Hunde*

Wer als Halter nicht so gerne Cremes verwendet, oder wenig Zeit hat, ist u.U. auch mit einem Hundeschuh* ganz gut beraten! Der schützt die Pfoten vor Schnee, Eis, Salz und sonstigem Streugut. Auch für verletzte Pfoten bieten sich diese Schuhe an. Einziges Problem kann auch hier wieder die Akzeptanz durch Ihren Vierbeiner sein. Einfach mal testen!

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